Neue Mikroskope sehen Muskeln bei der Arbeit zu

Usain Bolt führt das Sprint-Team Jamaikas im 4x100 Meter-Staffelfinale der Männe
Usain Bolt führt das Sprint-Team Jamaikas im 4x100 Meter-Staffelfinale der Männer bei der Leichtathletik-WM 2015 in Peking zum Sieg. [weniger]
Max-Planck-Forscher sehen mit neuen Mikroskopen Muskeln bei der Arbeit zu. Bereits zwanzig Meter vor der Ziellinie breitet Usain Bolt jubelnd die Arme aus und drosselte damit sein Tempo: Mit angezogener Handbremse läuft er 2009 in Berlin mit 9, 58 Sekunden schneller als ein Mensch zuvor. Er erreicht dabei eine Höchstgeschwindigkeit von fast 45 Kilometern pro Stunde. Auch bei der kommenden Olympiade in Rio de Janeiro könnten wieder Rekorde purzeln. Mitentscheidend für den Erfolg ist dabei der Aufbau der Muskelzellen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für molekulare Physiologie in Dortmund haben Muskelproteine analysiert und den Molekülen mit bislang unerreichter Genauigkeit bei der Arbeit zugesehen. Mit der von ihnen weiterentwickelten sogenannten Kryo-Elektronenmikroskopie lassen sich die Ursachen von Muskelerkrankungen aufklären - aber auch, was die Muskulatur von Spitzensportlern so leistungsfähig macht.
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