Virtuelles Deponieforum 2021 diskutiert ,,Deponie im Wandel’ [Bild: Klinger und Partner GmbH]
Virtuelles Deponieforum 2021 diskutiert ,,Deponie im Wandel' [ Bild: Klinger und Partner GmbH] - Noch vor wenigen Jahren diskutierte man, Abfalldeponien zu schließen. Doch die Flächen werden weiterhin gebraucht, zum Beispiel zur Deponierung von nicht-radioaktiven Abfällen aus dem Rückbau von Atomkraftwerken oder von Teerbruch aus dem Straßenbau, aber auch für die Energieerzeugung mittels Photovoltaik. Wie dieser Wandel gemeistert werden kann, war das Thema des Deponieforums 2021 unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und der wissenschaftlichen Leitung von Martin Kranert, Lehrstuhl für Abfallwirtschaft und Abluft der Universität Stuttgart. "Deponien sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Entsorgungsinfrastruktur. Als jedoch zunehmend knappere Ressource rücken die Deponien immer mehr in den Fokus der öffentlichen und politischen Aufmerksamkeit", betonte der scheidende Minister Franz Untersteller (MdL) in einem Grußwort zu der Tagung. Helmfried Meinel, Ministerialdirektor beim Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, ergänzte: ,,Deponien für nicht verwertbare oder nicht weiter behandelbare Abfälle sind nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge und der Kreislaufwirtschaft." So braucht man Deponiekapazitäten für die Lagerung von steinund erdähnlichem Material wie Bauschutt aus stillgelegten Kernkraftwerken, dem Straßenbau oder aus der Sanierung asbesthaltiger Fassaden - woraus sich eine Reihe an Sicherheitsund Recyclingfragen ableiten.
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