UN-Generalsekretär an der RWTH
Urheberrecht: Andreas Schmitter Der Karlspreisträger 2019 und Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Manuel de Oliveira Guterres, kam bei seinem Vortrag im C.A.R.L.-Hörsaalzentrum mit Studierenden der RWTH ins Gespräch. Vor rund 1. Gästen sprach Guterres über Themen wie Menschenrechte, Klimawandel und Multilateralismus. Fragen aus der Studierendenschaft - insbesondere aus Reihen des Projektes Leonardo - beantwortete der Portugiese, der 1971 sein Ingenieursdiplom von der Technischen Universität Lissabon erhalten hatte, ausführlich und sprach diesen die Fähigkeit zu, mit ihren Privilegien die Welt verändern zu können. Guterres betonte, wie wichtig der Zusammenhalt in Europa sei - gerade mit Blick auf die USA und China - und wie schädlich das Zurückziehen einzelner Staaten auf das Nationale. In der Entwicklung Künstlicher Intelligenz sieht der Generalsekretär viel Nutzen für die Zukunft, benennt aber auch mögliche Risiken, etwa wenn es um autonome Waffensysteme geht. Auf Nachfrage, was er von der Klimaaktivistin Greta Thunberg halte und ob er sie als zukünftige Karlspreisträgerin sehe, antwortete Guterres augenzwinkernd, er hätte kein Problem damit.



