Solarstrom auf die Spitze getrieben

Ein Material mit fotovoltaischem Potential: In Bismutferrit erzeugt Licht besond
Ein Material mit fotovoltaischem Potential: In Bismutferrit erzeugt Licht besonders hohe Spannungen. Denn die fotovoltaisch erzeugten Ladungsträger werden hier von einem elektrischen Feld getrennt, das aufgrund der Struktur beziehungsweise der elektrischen Polarisation des Materials entsteht. Die Aufnahme zeigt unterschiedlich polarisierte Bereiche im Bismutferrit in polarisiertem Licht.
Ein elektrischer Dreh für Datenspeicher - Die Datendichte in Speichermedien könnte sich stark erhöhen lassen, da die permanenten Dipole in ferroelektrischen Materialien Wirbelstrukturen bilden. Künftig lässt sich vielleicht schon mit einer einzigen Solarzelle etwas anfangen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik haben nämlich einen Effekt entdeckt, aufgrund dessen ein fotovoltaisches Element aus Bismutferrit eine Spannung von bis zu 40 Volt und nennenswerte Stromdichten liefert. Herkömmliche Solarzellen aus Silicium erzeugen zwar brauchbare Stromdichten, aber nur 0,5 Volt. Deshalb werden sie auf Panelen in großer Zahl hintereinander geschaltet. Die Max-Planck-Physiker haben nun einen Weg gefunden, Sonnenstrom aus einer Bismutferrit-Zelle zehn millionenfach zu verdichten. Sie greifen ihn mit einer nur wenige Nanometer feinen Spitze eines Rasterkraftmikroskops ab und nicht mit einem Kontakt, der die ganze Probe abdeckt.
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