Philipp Reuß
Philipp Reuß Neues Forschungsprojekt an der Universität Göttingen will Handlungsempfehlungen erarbeiten Wie können moderne Technologien genutzt werden, um Richterinnen und Richter dabei zu unterstützen, gleichgelagerte Verfahren effektiver zu bearbeiten? Derzeit wird an ausgewählten Gerichten in Niedersachsen eine KI-gestützte Richterassistenz erprobt. Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Universität Göttingen begleitet das Projekt -Künstliche Intelligenz und richterliche Entscheidungsfindung-. Die Forschenden untersuchen die normativen, rechtlichen und technischen Anforderungen und Grenzen eines KI-Systems in der Zivilprozesspraxis und wollen Handlungsempfehlungen für diesen Bereich erarbeiten. Das Niedersächsische Justizministerium fördert das Forschungsprojekt mit 72. Euro für einen Zeitraum von zwei Jahren. Das Forschungsprojekt leiten Philipp Reuß vom Institut für Privatund Prozessrecht und Valentin Gold von der Sozialwissenschaftlichen Fakultät, der zu unterschiedlichen Anwendungsbereichen von Künstlicher Intelligenz arbeitet. Im Projekt wird es vor allem darum gehen, die Akzeptanz und Rechtskonformität des geplanten Vorgehens abzusichern sowie rechtliche und technische Grenzen des KI-Einsatzes zur Unterstützung der richterlichen Entscheidungsfindung aufzuzeigen.
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