Vor 60 Jahren legten die Universitäten Münster und Twente den Grundstein für ihre strategische Partnerschaft

Dass es Überhaupt so weit gekommen ist, geht zurück auf einen Briefwechsel im Frühjahr 1964 zwischen J. B. G. M. Ridder de van der Schueren, Vorsitzender des "Allgemeinen Curatoriums der Technischen Hochschule Twente", und dem damaligen Rektor der Universität Münster, Heinz Bittel. Bei der Lektüre des schreibmaschinengetippten Briefs kann man die Freude über den Besuch gut nachvollziehen. "Der Kurator unserer Universität Freiherr von Fürstenberg, wird ebenso wie Herr Prodekan der Math. Naturwissenschaftlichen Fakultät, sowie ein Professor der Juristischen Fakultät anwesend sein. Ich würde mich freuen, wenn Sie und Ihre Herren mit uns zusammen auch das Mittagessen einnehmen würden", schrieb Heinz Bittel am 12. Mai 1964 in höflichem Ton.
Zwar kein Mittagessen, dafür ein besonderer Kuchen mit dem Logo beider Hochschulen genehmigten sich Johannes Wessels und sein Amtskollege Tom Veldkamp sowie Vinod Subramaniam gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen am sonnigen Dienstagvormittag im Präsidium der Universität Twente. Denn um Freundschaften zu pflegen, muss auch jenseits des Forschungsund Lehrbetriebs Zeit für solche verbindenden Aktivitäten sein. "Schon damals hielt es das Kuratorium angesichts der Nähe und der engen regionalen Verbundenheit für außerordentlich wichtig, gute Kontakte zur Universität Münster aufzubauen", unterstrich Rektor Tom Veldkamp. "Diese Erkenntnis ist heute so aktuell wie vor 60 Jahren: Es gibt ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl, wir unternehmen viel gemeinsam in Bildung und Forschung und schätzen die Zusammenarbeit mit unseren östlichen Nachbarn sehr."

