Konzentration aufs Wesentliche

Für die Planung von Handlungen ist ist dem Gehrirn das Ziel wichtiger als der Weg. Was ist wichtiger, während wir eine Handlung planen: das übergeordnete Ziel oder der Weg dahin? Wissenschaftler des Max Planck Instituts für Kognitionsund Neurowissenschaften in Leipzig haben entdeckt, dass wir zunächst das Ziel im Auge haben. Belegt haben sie das in einer Studie mit ausgebildeten Pianisten, deren geistige Prozesse sich mehr auf die anvisierte Harmonie einer Melodie konzentriert als auf die Fingerpositionen während der einzelnen Akkorde. Virtuos fliegen die Finger eines Pianisten über die Tasten und erzeugen mit scheinbarer Leichtigkeit eine Melodie, die das Publikum in ihren Bann zieht. Aber was leistet eigentlich das Gehirn des Klavierspielers, während er das Stück spielt? Der Pianist muss sowohl bedenken, was er spielt, also welche Tasten er bedient, damit eine wohlklingende Melodie entsteht, als auch wie er spielt, also welche Finger er benutzt. ,,Wir wissen nun, dass der Musiker nicht beides gleichzeitig im Blick behält, sondern zunächst die angestrebte Melodie und anschließend die entsprechenden Fingerbewegungen dazu. Also erst das Was und dann das Wie ", so Daniela Sammler vom Max-Planck-Institut für Kognitionsund Neurowissenschaften.
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