Informationen zum Schlaganfall
28. Berlin - RWTH-Aachen Am Samstag, 5. September, von 9 bis 14 Uhr, informiert das Universitätsklinikum Aachen (UKA) im Hörsaal 3 über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten beim Schlaganfall. Im Anschluss an das Vortragsprogramm sind Führungen durch das Ultraschallabor (Erfassung des Gefäßstatus), die Notaufnahme und die Neuroradiologie geplant. Obwohl allein in Aachen jährlich 2000 Menschen einen Schlaganfall erleiden und deutschlandweit jeder dritte Todesfall Folge dieser Erkrankung ist, zögern immer noch zu viele Menschen beim Auftreten der typischen Schlaganfallsymptome - Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühle, Sehstörungen - umgehend die Notfallnummer 112 zu wählen. "Doch nur wenn sofortige Hilfe gerufen und der Patient umgehend in eine geeignete Klinik gebracht wird, können wir anhaltende Behinderungen vermeiden", so Prof. Jörg Schulz, Direktor der Neurologischen Klinik am UKA, das über eine auf Schlaganfälle spezialisierte Station (Stroke Unit) verfügt. Die Infoveranstaltung ist Teil der Initiative "Aachen gegen den Schlaganfall", die in den vergangenen Monaten immer wieder auf die Wichtigkeit einer schnellstmöglichen Versorgung im Fall eines Schlaganfalls hingewiesen hat. Beteiligt sind neben dem Universitätsklinikum Aachen und dem Medizinischen Zentrum des Kreises Aachen u.a. auch die Ärztlichen Leiter der Rettungsdienste in Stadt und Kreis Aachen und das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim.



