Ideen statt Bagger
Wie können die Tagebaudörfer im Rheinischen Revier zum Leben zurückkehren? Und wie kann dies fortan nachhaltig und sozial gerecht gestaltet werden? Es gibt kaum einen besseren Ort, um darüber nachzudenken als Morschenich-Alt. Vom 17. bis 24. Juni werden Bürgerinnen und Bürger vor Ort nach den Antworten auf diese Fragen suchen und den Strukturwandel vor der Haustür mitgestalten - und alle sind eingeladen, bei der von der RWTH Aachen und der Neuland Hambach organisierten Projektwoche dabei zu sein. Ort der Zukunft. Das steht auf dem Ortsschild von Morschenich-Alt. Der Ort, der eigentlich abgebaggert werden sollte, dessen Bewohner umgesiedelt sind und der nun - direkt hinter der Abbruchkante des Tagebaus - doch weiterleben wird. Wie so ein Ort der Zukunft aussehen könnte, das soll in der Projektwoche im Juni erarbeitet werden. Spannend, nicht nur für Morschenich, denn die vielen Fragen betreffen alle: Wie kann eine dezentrale Energieversorgung im Rheinischen Revier funktionieren? Wie kann Mobilität im ländlichen Raum zukünftig aussehen, wie die Bauwende gelingen? In 70 verschiedenen Projekten - Vorträgen, Workshops und Exkursionen, Diskussionsrunden und Ausstellungen - sollen neue Perspektiven entwickelt und gemeinsam diskutiert werden.


