Eine Milliarde Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde

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Eine Milliarde Milliarden, also 1018 Rechenoperationen pro Sekunde: Das ist die Leistung, die Supercomputer der nächsten Generation erbringen sollen. Mit "ExaHyPE" fördert die Europäische Kommission seit Oktober 2015 ein internationales, an der Technischen Universität München (TUM) koordiniertes Projekt, das in den kommenden vier Jahren die Grundlagen dafür legen soll. Ziel ist die Entwicklung einer neuartigen Software, die unter freier Lizenz veröffentlicht wird. Supercomputer erlauben es, immer genauere und kompliziertere Modelle zu berechnen, die auch in der Forschung eingesetzt werden. Das EU-Projekt ExaHyPE ("An Exascale Hyperbolic PDE Engine"), ist Teil der europäischen Strategie, bis 2020 einen Supercomputer im Exascale-Maßstab zu entwickeln. Leistungsstark, flexibel und energieeffizient Das Supercomputing der Zukunft stellt die ExaHyPE-Wissenschaftler vor gewaltige Herausforderungen. Das größte Hindernis für die Realisierung eines Exascale-Computers ist aktuell noch der Energieverbrauch: Die derzeit schnellsten Supercomputer der Welt - Tianhe-2 (China), Titan, Sequoia (beide USA) sowie der K Computer (Japan) - arbeiten im Petaflop/s-Bereich ( 1015 Rechenoperationen pro Sekunde) und benötigen zwischen 8 und 18 Megawatt (MW), wobei die Energiekosten rund eine Million US-Dollar pro Megawatt und Jahr betragen.
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