Ein Auge für Gitterschwingungen und Spinwellen: Mit dieser Apparatur betreiben die Physiker am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik spinpolarisierte Elektronen-Energieverlust-Spektroskopie, mit der sie die Anregung von Gitterschwingungen und Spinwellen unterscheiden können.
Dr. Khalil Zakeri - Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik , Halle/Saale - Telefon: +49 345 5582-749 - Fax: +49 345 5511-223 - E-Mail: zakeri [a] mpi-halle (p) de Yu Zhang, Pavel A. Ignatiev, Jacek Prokop, Ioan Tudosa, Khalil Zakeri, Valeri Stepanyuk, Jürgen Kirschner, Thiago R. F. Peixoto, Wen-Xin Tang - Elementary excitations at magnetic surfaces and their spin dependence - Physical Review Letters, 21. März 2011, DOI: 10.1103/PhysRevLett. Ob Physiker auf der Oberfläche eines Materials mit magnetischer Ordnung Schwingungen des Kristallgitters oder Spinwellen anregen, können sie künftig klar unterscheiden. Der Spin lässt sich in einem einfachen Bild als magnetisches Moment eines einzelnen Elektrons betrachten. Rotieren die Spins vieler Elektronen in aufeinander abgestimmter Weise, sprechen Physiker von Spinwellen. Diese lassen sich in der Elektronen-Energieverlust-Spektroskopie (EELS) mit einem Elektronenstrahl anregen, vereinfacht gesprochen in schnellere Rotation versetzen.
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