Das Kryoelektronenmikroskop ist durch eine Verkleidung abgeschirmt, sodass von der Hochleistungstechnik nichts zu sehen ist
Am Center for Soft Nanoscience wird ein neues Hochleistungs-Kryoelektronenmikroskop eingeweiht. Das Kryoelektronenmikroskop ist durch eine Verkleidung abgeschirmt, sodass von der Hochleistungstechnik nichts zu sehen ist © WWU - Sophie Pieper Als die große Kiste mit dem Gerät im September 2022 angeliefert wurde, begrüßten die Mitglieder der Arbeitsgruppe von Christos Gatsogiannis am Center for Soft Nanoscience (SoN) der Universität Münster die wertvolle Fracht freudig: "Hug the box", die Kiste umarmen - so will es eine Tradition der "Kryo-EM-Forschungsgemeinde". Keine Frage: Das neue Hochleistungs-Kryoelektronenmikroskop (Kryo-EM) ist etwas Besonderes. Mittlerweile ist das Gerät installiert und in Betrieb genommen. Rund 20 Arbeitsgruppen sowie Forschungsverbünde aus der Medizin, Biologie und Chemie werden es nutzen. Deutschlandweit gibt es nur wenige Geräte dieser Leistungsklasse; an der Universität Münster ist es das erste seiner Art. Bis vor wenigen Jahren war es undenkbar, kleinste Bestandteile von Zellen in dieser Auflösung abzubilden, bis hin zu einzelnen Atomen.
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