Biofilm für die Hauswand

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Linus Stegbauer entwickelt Gebäude-Fassadenelemente mit Mikroalgen zur Verbesser
Linus Stegbauer entwickelt Gebäude-Fassadenelemente mit Mikroalgen zur Verbesserung des Stadtklimas’ [Bild: Fraunhofer IGB]
Linus Stegbauer entwickelt Gebäude-Fassadenelemente mit Mikroalgen zur Verbesserung des Stadtklimas' [ Bild: Fraunhofer IGB] - Dr. Linus Stegbauer vom Institut für Grenzflächenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie IGVP der Universität Stuttgart hat sich erfolgreich für eine Förderung im Rahmen des ElitePostDoc-Nachwuchsförderungsprogramms der Baden-Württemberg Stiftung beworben. Das nun geförderte Vorhaben beschäftigt sich mit der Entwicklung von biointelligenten Fassadenelementen für den Bausektor. Diese Elemente sind mit einem speziellen Biofilm versehen, der lebende Mikroalgen enthält. Diese einzelligen Pflanzen können Feuchtigkeit speichern und damit einen kühlenden Effekt hervorrufen sowie Schadstoffe aus der Luft aufnehmen, abbauen und verwerten. In Gebäudefassaden eingesetzt, können sie somit einen wertvollen Beitrag zu einem besseren Stadtklima leisten - und damit indirekt auch zum Gebäudeklima, sozusagen als ,,Kollateral-Benefit". An dem Projekt sind neben dem federführenden IGVP auch Jun.Prof. Hanaa Dahy, die Leiterin der BioMat-Abteilung (Biobasierte Materialien und Stoffkreisläufe in der Architektur) am Institut für Tragkonstruktionen und konstruktives Entwerfen ITKE der Universität Stuttgart sowie Dr. Ulrike Schmid-Staiger vom ebenfalls in Stuttgart ansässigen Fraunhofer-Institut für Grenzflächenund Bioverfahrenstechnik IGB beteiligt. Neben der Projektkoordination übernimmt das IGVP innerhalb des Projektes die Aufgabe, den benötigten Biofilm zu entwickeln.
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