Das Kagome-Gitter wird aus drei ineinandergeschobenen Dreiecksgittern aufgebaut. Jedes davon besteht entweder aus roten, blauen oder grünen Vanadium-Atomen. Daraus ergibt sich eine Struktur, wie sie japanische Korbflechter nutzen. In Kagome-Metallen wie Kalium-Vanadium-Antimon (KV3Sb5) führt dieses Gefüge zu besonderen Quanteneffekten, die nur durch die außergewöhnliche Struktur kombiniert auftreten und unter anderem zu einer ganz neuen Art von Supraleitung führen können. (Bild: Pixelwg Jörg Bandmann / ct.qmat)
Das Kagome-Gitter wird aus drei ineinandergeschobenen Dreiecksgittern aufgebaut. Jedes davon besteht entweder aus roten, blauen oder grünen Vanadium-Atomen. Daraus ergibt sich eine Struktur, wie sie japanische Korbflechter nutzen. In Kagome-Metallen wie Kalium-Vanadium-Antimon (KV3Sb5) führt dieses Gefüge zu besonderen Quanteneffekten, die nur durch die außergewöhnliche Struktur kombiniert auftreten und unter anderem zu einer ganz neuen Art von Supraleitung führen können. (Bild: Pixelwg Jörg Bandmann / ct.qmat) - Auf dem Weg zu einer neuen Art von Supraleitung: Internationales Physik-Team weist außergewöhnliche Kombination von herausragenden Quanteneigenschaften nach. Auf dem Weg zu einer neuen Art von Supraleitung: Erst vor etwa vier Jahren haben Forschende herausgefunden, dass es Metalle gibt, in denen Atome wie in einem japanischem Flechtkorbmuster angeordnet sind - sogenannte Kagome-Metalle. Ein internationaler Forschungshype um die metallische Wunderwerkstoffklasse begann, der nun einen weiteren Meilenstein erreicht hat: Die Kagome-Struktur des Atomgitters führt zu einer außergewöhnlichen Kombination von herausragenden Quanteneigenschaften, die jetzt von einem internationalen Physikerteam erstmals nachgewiesen wurden und eine ganz neue Art von Supraleitung ermöglichen könnten.
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