Bild der linken Gehirnhälfte des Reismehlkäfers (linke Bildseite) im Vergleich zur rechten Gehirnhälfte der Fruchtfliege (rechte Bildseite). Ähnliche Strukturen können beobachtet werden, aber sie sind von unterschiedlicher Grösse (z.B. die Teile des Gehirns, die das Signal der Augen verarbeiten - jeweils ganz aussen). Bei Käfer und Fliege werden die gleichen Nervenzellen mit dem Gen Retina-Homöobox angefärbt (rote Punkte zeigen die Kerne der Nervenzellen an). Foto: M Farnworth
Bild der linken Gehirnhälfte des Reismehlkäfers (linke Bildseite) im Vergleich zur rechten Gehirnhälfte der Fruchtfliege (rechte Bildseite). Ähnliche Strukturen können beobachtet werden, aber sie sind von unterschiedlicher Grösse (z.B. die Teile des Gehirns, die das Signal der Augen verarbeiten - jeweils ganz aussen). Bei Käfer und Fliege werden die gleichen Nervenzellen mit dem Gen Retina-Homöobox angefärbt (rote Punkte zeigen die Kerne der Nervenzellen an). Foto: M Farnworth Forscherteam der Universität Göttingen vergleicht Entwicklung von Käferund Insektengehirn Im menschlichen Gehirn sind hundert Milliarden Nervenzellen auf komplizierteste Weise miteinander verknüpft, und nur wenn diese Verschaltungen richtig angelegt sind, kann das Gehirn richtig funktionieren. Das ist bei Insekten nicht anders, auch wenn ihr Hirn -nur- aus Hunderttausend bis eine Million Nervenzellen besteht. Trotzdem lässt sich bei Insekten unerwartet kompliziertes Verhalten beobachten, zum Beispiel bei der Aufzucht der Nachkommen im Sozialstaat der Bienen oder bei der Suche der Steckmücken nach Blut. Das Gehirn entwickelt sich zu einem großen Teil im Embryo, aber in vielen Tieren vervollständigt es sich erst nach der Geburt.
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