Auf dem Weg zur Terahertz-Elektronik

- EN- DE
Einige Femtosekunden lange Pulse des Pump-Lasers (links) erzeugen elektrische on
Einige Femtosekunden lange Pulse des Pump-Lasers (links) erzeugen elektrische on-chip Pulse im Terahertz-Frequenzbereich. Mit dem rechten Laser wird die Information wieder ausgelesen. (Bild: Christoph Hohmann / NIM, Holleitner / TUM)
Einem Team unter Leitung der TUM-Physiker Alexander Holleitner und Reinhard Kienberger ist es erstmals gelungen, mit Hilfe nur wenige Nanometer großer Metallantennen ultrakurze, elektrische Pulse auf einem Chip zu erzeugen, diese dann einige Millimeter weiter wieder kontrolliert auszulesen. Die Technik ermöglicht die Entwicklung neuer, leistungsstarker Terahertz-Komponenten. Die klassische Elektronik ermöglicht Frequenzen bis etwa 100 Gigahertz, die Opto-Elektronik nutzt elektromagnetische Phänomene ab zehn Terahertz. Der Bereich dazwischen gilt als sogenannte Terahertz-Lücke, da Bauelemente zur Signalerzeugung, Umwandlung und Detektion in diesem bislang extrem schwierig zu realisieren sind. Den TUM-Physikern Alexander Holleitner und Reinhard Kienberger ist es mit Hilfe winziger, sogenannter plasmonischer Antennen gelungen, elektrische Pulse im Frequenz-Bereich von bis zu zehn Terahertz zu generieren und über einen Chip laufen zu lassen. Plasmonisch nennen Forscher die Antennen, wenn diese aufgrund ihrer Form die Lichtintensität an den Metalloberflächen verstärken. Asymmetrische Antennen.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience