Ein Schnappschuss aus der Simulation der Forscher. Die Farben zeigen die Ausrichtung der Selbstantriebskräfte an, zum Beispiel blau für aufwärts und rot für abwärts; benachbarte Partikel scheinen tendenziell in ähnliche Richtungen orientiert zu sein. Foto: Riturpano Mandal
Ein Schnappschuss aus der Simulation der Forscher. Die Farben zeigen die Ausrichtung der Selbstantriebskräfte an, zum Beispiel blau für aufwärts und rot für abwärts; benachbarte Partikel scheinen tendenziell in ähnliche Richtungen orientiert zu sein. Foto: Riturpano Mandal Forscher der Universität Göttingen untersuchen aktive Systeme mit Hilfe von Computersimulationen Lebende Systeme lassen sich nicht so einfach mit den Standardgesetzen der Physik verstehen, wie dies bei Gasen, Flüssigkeiten oder Festkörpern der Fall ist. Lebende Systeme sind aktiv und zeigen faszinierende Eigenschaften: Sie können sich an ihre Umgebung anpassen, selbst antreiben oder auch selbst reparieren. Forscher der Universität Göttingen haben Modelle für solche aktiven Systeme mit Hilfe von Computersimulationen analysiert und eine neue Art von Ordnungseffekt entdeckt. Dieser wird durch eine einfache mechanische Verformung, nämlich eine gleichmäßige Scherung, erzeugt und aufrechterhalten. Dabei wirken zwei Kräfte parallel zueinander, aber in entgegengesetzter Richtung.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.