Elektrisch schaltbares organisches Molekül. (Bild: Yuxiang Gong / TUM / Journal of the American Chemical Society)
Einem Forscherteam unter Führung von Physikern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, spezielle Moleküle mit einer angelegten Spannung zwischen zwei strukturell unterschiedlichen Zuständen hin und her zu schalten. Derartige Nano-Schalter könnten Basis für neuartige Bauelemente sein, die auf Silizium basierende Komponenten durch organische Moleküle ersetzen. Die Entwicklung neuer elektronischer Technologien fordert eine ständige Verkleinerung funktioneller Komponenten. Physikern der TU München ist es im Rahmen einer internationalen Kooperation nun gelungen, ein einzelnes Molekül als Schaltelement für Lichtsignale einzusetzen. ,,Das Schalten mit nur einem Molekül bringt die zukünftige Elektronik einen Schritt näher an das absolute Limit der Miniaturisierung", sagt der Nanowissenschaftler Joachim Reichert vom Physik-Department der TU München. Veränderte Struktur - veränderte optische Eigenschaften. Das Team entwickelte zunächst ein Verfahren, das es erlaubt, Moleküle in starken optischen Feldern gezielt elektrisch zu kontaktieren und mit Hilfe einer angelegten Spannung anzusteuern.
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