Sprichst Du über Dich in den sozialen Medien?

Wissenschaftler der Freien Universität und des Max-Planck-Instituts für Kognitionsund Neurowissenschaften entdecken Hirnkonnektivität in Verbindung mit der Nutzung sozialer Medien. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben ein Netzwerk von Hirnregionen identifiziert, das in das Teilen von Informationen über die eigene Person involviert ist. Die Forscher der Freien Universität Berlin und des Max-Planck-Instituts für Kognitionsund Neurowissenschaften in Leipzig erarbeiteten eine Studie zur sogenannten intrinsisch-funktionalen Konnektivität des Gehirns in Verbindung mit der Benutzung sozialer Medien. ,,Diese Entdeckung erweitert unser derzeitiges Wissen über die funktionale Konnektivität des Gehirns", erklärt Dr. Dar Meshi, der an der Freien Universität im Bereich der biologischen Psychologie und kognitiven Neurowissenschaft forscht und die Studie geleitet hat. ,,Genauer gesagt wissen wir jetzt, dass die Gehirnregionen, die in Prozessen der Selbstwahrnehmung untereinander vernetzt und aktiv sind, auch involviert sind, wenn wir auf uns selbst bezogene Informationen in den sozialen Medien teilen." Damit sei die Voraussetzung für weiterführende Forschung zu neurologischen Prozessen gelegt, die der Selbstauskunft zugrunde liegen. Die Ergebnisse wurden in der Open-access-Fachzeitschrift Scientific Reports publiziert. ,,Menschen teilen gern Informationen über sich selbst", sagt Dar Meshi.
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