Die Weltrekordsimulation kann gleichzeitig 15.000 Kavitationsbläschen hochaufgelöst darstellen. (Bild: CSE-Lab, ETH Zürich)
Wie verhalten und verändern sich sich Gas-Flüssigkeitsgemische? Ein internationales Forscherteam hat das spontane Verdampfen und Kollabieren einer Dampfblasenwolke (Kavitation) in einer Flüssigkeit mit bisher unerreichter Detailgenauigkeit simuliert. Dazu waren 1,6 Milllionen Rechnerkerne auf dem derzeit schnellsten Supercomputer der Welt im Einsatz. Die Arbeit wurde diese Woche an der führenden Supercomputing Konferenz in Denver vorgestellt und mit dem Gordon Bell-Preis der Association for Computer Machinery (ACM) ausgezeichnet - eine der bedeutendsten Auszeichnungen im Supercomputing. Die Forscher simulierten gleichzeitig 15.000 implodierende Gasbläschen in einer Flüssigkeit. Dies stellt eine 150-fache Verbesserung bisheriger Ergebnisse dar. Für die komplexe Strömungssimulation, die 13 Billionen Rechenelemente umfasste, wurden durchgängig 65 Prozent der möglichen Spitzenleistung des Computers erreicht. Damit lassen sich künftig Wechselwirkungen im Detail untersuchen, die bei der Kavitation auftreten.
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