Task Force soll Einstein-Teleskop ins Dreiländereck holen

RWTH Aachen kommt wichtige Rolle bei möglicher Ansiedlung des europäischen Großprojektes zu. Das sogenannte Einstein-Teleskop ist ein europäisches Großprojekt der Astrophysik, mit dem schwarze Löcher bis fast zurück zum Urknall, kollidierende Neutronensterne oder Super Novae beobachtet werden können. Bei einem Runden Tisch auf Einladung von Nathanael Liminski, Minister für Bundesund Europaangelegenheiten, Internatio-nales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen haben nun Vertreterinnen und Vertreter der Regierungen der angrenzenden Länder, Regionen und Provinzen in Bonn neben den wissenschaftlichen Perspektiven des Projekts, die Technologieentwicklung und die Auswirkungen des Projekts auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt für das Dreiländereck als potenziellen Standort diskutiert. Im Untergrund zwischen Aachen, Maastricht und Lüttich soll, von Vibrationen an der Oberfläche durch den weichen Mergel der Region geschützt, ein dreieckiges Tunnelsystem mit zehn Kilometer langen Seiten entstehen, in denen Laserlicht in Vakuumröhren zwischen Spiegeln an den Ecken des Dreiecks hin und her reflektiert werden und dabei die Verzerrung des Raumes durch Gravitationswellen aus dem All nachweisen, wie sie Albert Einstein in seiner Allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagt hat. Noch ist allerdings keine Entscheidung zum Standort gefallen. Der RWTH Aachen fällt in diesem Projekt eine Schlüsselrolle zu. Mit ihrer breiten technologischen Basis trägt sie maßgeblich zur Entwicklung der benötigten Technologien bei.
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