Deutschland braucht eine ganzheitliche Forschungs- und Innovationsstrategie

In ihrem Jahresgutachten 2022 widmet sich die EFI u.a. dem Thema nachhaltiger Mo
In ihrem Jahresgutachten 2022 widmet sich die EFI u.a. dem Thema nachhaltiger Mobilität. Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)
In ihrem Jahresgutachten 2022 widmet sich die EFI u.a. dem Thema nachhaltiger Mobilität. Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena) - Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) nimmt in ihrem Jahresgutachten 2022, das heute (9. März) an Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger Übergeben wurde, Stellung zu forschungsund innovationspolitischen Vorhaben der Ampel-Koalition. Die Regierungsparteien haben im Koalitionsvertrag wichtige Aufgaben der Forschungsund Innovationspolitik benannt und in den Dienst der Transformationen zu einer sozial-ökologischen Wirtschaft und Gesellschaft gestellt ", sagt der Vorsitzende der Expertenkommission, Uwe Cantner von der Universität Jena. Nun gelte es, eine ganzheitliche Forschungsund Innovationsstrategie zu entwickeln, die den gesamten Innovationsprozess umfasst und aufeinander abgestimmte Förderprioritäten benennt, so Cantner. Diesbezüglich bleibe der Koalitionsvertrag leider vage. Technologische Rückstände aufholen. Damit Transformationsprozesse, wie die Energiewende, die Mobilitätswende oder die Digitalisierung erfolgreich verlaufen, müsse sich Deutschland als Innovationsstandort behaupten, so das Expertengremium.
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