Sensor mit 15 Feldeffekttransistoren aus Graphen und einer Kohlenstoffnanomembran Foto: IMMS
Sensor mit 15 Feldeffekttransistoren aus Graphen und einer Kohlenstoffnanomembran Foto: IMMS - Thüringer Projekt entwickelt neuartige Technologieplattform zum Nachweis von SARS-CoV-2 Testen, testen, testen - wenn die Corona-Pandemie eines gelehrt hat, dann wie wichtig diagnostische Hilfsmittel sind, die schnell und zuverlässig beispielsweise Erreger oder Antikörper nachweisen können. Der diagnostische Werkzeugkasten muss dabei stetig durch neue innovative Methoden erweitert werden, um sowohl SARS-CoV-2 als auch zukünftigen Herausforderungen dieser Art begegnen zu können. Chemiker der Friedrich-Schiller-Universität Jena, das IMMS Institut für Mikroelektronikund Mechatronik-Systeme gemeinnützige GmbH (IMMS GmbH) und die fzmb GmbH, Forschungszentrum für Medizintechnik und Biotechnologie entwickeln deshalb gemeinsam eine neue Technologieplattform für Schnelltests. Am Freitag (5.3.) startete das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt ,,ViroGraph - Multiplex-Detektionssystem zum Nachweis von Viren auf Basis von Graphen-Feldeffekttransistoren", das für zweieinhalb Jahre angesetzt ist, mit einem virtuellen Auftakttreffen, an dem auch die Mitglieder des begleitenden Ausschusses aus sechs Unternehmen und Institutionen teilnahmen. Ziel der neuen elektronischen Plattform ist es, die bereits an der Universität Jena erforschten Graphen-Sensoren für neue sogenannte Point-of-Care-Geräte zu erschließen. Solche kleinen und mobilen Geräte sollen künftig ähnlich einfach wie Covid-19-Schnelltests vor Ort einsetzbar sein und Viren, Virenproteine oder Antikörper hochsensitiv - vergleichbar mit PCR-Tests - nachweisen.
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