Spektrum der Vielfalt bei Gerste und Weizen Foto: Andreas Bähring
Spektrum der Vielfalt bei Gerste und Weizen Foto: Andreas Bähring Forschungsteam mit Göttinger Beteiligung entschlüsselt weiteren Teil der Erbinformation Ein internationales Forschungsteam unter Führung des Leibniz-Institutes für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) und der Universität Göttingen hat auf dem Weg zur -gläsernen Pflanze- Gerste einen Meilenstein erreicht. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schlossen mit der vollständigen Sequenzierung von 20 unterschiedlichen Genotypen den ersten Schritt zur Entschlüsselung der Erbinformation der gesamten Spezies -Gerste des Gerste Pan-Genoms - ab. Züchterinnen und Züchter werden von diesen neuen Erkenntnissen, die jetzt im Magazin Nature veröffentlicht worden sind, stark profitieren. Um die Erbinformation eines Individuums komplett zu erfassen, muss dessen Genom vollständig entschlüsselt werden. Dies gelang Forschenden des IPK und internationalen Partnern für Gerste bereits vor drei Jahren. Um aber die Erbinformation der gesamten Spezies Gerste zu verstehen, ist weit mehr erforderlich. Verblüffend bei der neuen Studie: Die einzelnen Genome unterscheiden sich teilweise erheblich in der Anzahl ihrer Gene sowie in der Anordnung und Orientierung großer Abschnitte einzelner Chromosomen, den Trägern der Erbinformation.
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