Erfolgreiche Synergien in der Chemie

Ludger Tebben, Ann-Christin Grüter (SFB-Geschäftsstelle) und    Armido Studer (v
Ludger Tebben, Ann-Christin Grüter (SFB-Geschäftsstelle) und Armido Studer (v. l.) freuen sich über die Laufzeit-Verlängerung. Foto: WWU/SFB 858
Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Sonderforschungsbereich zur Erforschung "kooperativer Effekte" für weitere vier Jahre mit rund neun Millionen Euro. Für Wissenschaftler der Universität Münster ist es eine Bestätigung ihrer erfolgreichen Arbeit in den vergangenen vier Jahren: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den Sonderforschungsbereich (SFB) 858 "Synergetische Effekte in der Chemie - Von der Additivität zur Kooperativität" für weitere vier Jahre mit etwa neun Millionen Euro. Die beteiligten Forscher untersuchen, wie Molekülbausteine in chemischen Reaktionen gemeinsam und gleichzeitig chemische Umwandlungen beeinflussen. Sie vergleichen diese sogenannte kooperative Wirkungsweise mit dem herkömmlichen Reaktionsprinzip, bei dem die einzelnen Aktivierungsschritte aufeinanderfolgen ("Additivität"). Ziel der Wissenschaftler ist es, chemische Prozesse zur Herstellung von Materialien und Wirkstoffen durch kooperative Effekte effizienter, ökonomischer und umweltfreundlicher zu gestalten. "Im SFB 858 haben Chemiker, Physiker und Mediziner ihr Know-how, ihre Perspektive und vor allem auch ihre Werkzeuge ausgetauscht - wir konnten so chemische Reaktionen entdecken, die mit den Methoden jedes einzelnen Fachs kaum gefunden würden", unterstreicht SFB-Sprecher Armido Studer vom Organisch-Chemischen Institut. "Die Kooperationen mit Medizinern und Physikern verändern unser Verständnis vom Zusammenspiel molekularer Bausteine.
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