DNS-Test am Nanoröhrchen: Auf der der Oberfläche des Kohlenstoffröhrchens fixieren die Forscher des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung einzelne Stränge einer gesuchten Erbsubstanz. Daran lagern sich die passenden DNS-Stücke (gelb) aus der Probe und verändern die Leitfähigkeit des Nanoröhrchens. Diese Änderung der Leitfähigkeit lässt sich über die beiden Elektroden messen, die das Röhrchen überbrückt.
Dr. Kannan Balasubramanian - Max-Planck-Institut für Festkörperforschung , Stuttgart - Telefon: +49 711 689-1530 - Fax: +49 711 689-1662 - E-Mail: b.kannan [a] fkf.mpg (p) de Tetiana Kurkina - Max-Planck-Institut für Festkörperforschung , Stuttgart - Telefon: +49 711 689-1728 - Fax: +49 711 689-1662 - E-Mail: t.kurkina [a] fkf.mpg (p) de Tetiana Kurkina, Alexis Vlandas, Ashraf Ahmad, Klaus Kern, und Kannan Balasubramanian - Label-Free Detection of Few Copies of DNA with Carbon Nanotube Impedance Biosensors - 18. März 2011; DOI: 10.1002/anie. Mit neuen Sensoren aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen haben Forscher des Stuttgarter Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung winzige Spuren der Erbsubstanz DNS nachgewiesen. Weil die Sensoren auf spezifische DNS-Sequenzen ansprechen, lassen sie sich prinzipiell für die schnelle Untersuchung von Blutproben verwenden. Der Nachweis von DNS ist notwendig, um unterschiedliche Krankheiten wie Infektionen durch Viren oder Mikroben zu diagnostizieren. Die Nanosensoren der Stuttgarter Wissenschaftler sind so empfindlich, dass die DNS anders als bislang nicht mehr zeitaufwendig aufkonzentriert oder markiert werden muss. Die Forscher haben eine Routinemethode für die Herstellung ihrer Nanosensoren entwickelt, die prinzipiell eine schnelle Serienfertigung ermöglicht.
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