RWTH erklärt den Nobelpreis 2023

Im Rahmen der Reihe ,,Die RWTH erklärt den Nobelpreis 2023" erläutern Wissenschaftler der RWTH die Forschungen der designierten Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger.

Jedes Jahr im Oktober werden die neuen Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger verkündet. Bei thematischen Anknüpfungen an die Forschung an der RWTH bietet das Bürgerforum RWTHextern in der Reihe ,,Die RWTH erklärt den Nobelpreis" Vorträge zu den jeweils mit den Nobelpreisen in Medizin, Physik und Chemie ausgezeichneten Themen an.

Den Anfang macht Dr. Bernd Beschote vom II. Physikalischen Institut der RWTH zum Nobelpreis Physik mit seinem Vortrag ,,Die kürzesten Lichtblitze der Welt: Wie und wofür?" am Samstag, 2. Dezember 2023, um 11 Uhr im Hörsaal H03, Hörsaalzentrum C.A.R.L., Claßenstraße 11. Sein Vortrag bezieht sich auf den Physik-Nobelpreis für den Österreichisch-ungarischen Physiker Ferenc Krausz und die Franzosen Pierre Agostini und Anne L’Huillier für ihre Forschungen im Bereich der Elektronendynamik.

Am Dienstag, 5. Dezember 2023, um 18.30 Uhr führt Professor Andreas Herrmann, Lehrstuhl für Makromolekulare Materialien und Systeme, mit seinem Vortrag ,,mRNA Technologie: Vom hässlichen Entlein zum Nobelpreis" im Hörsaal H06, Hörsaalzentrum C.A.R.L., in die Welt des Medizin-Nobelpreises ein. Für ihre wegweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der mRNA-Forschung erhalten die Ungarin Katalin Karikó und der US-Amerikaner Drew Weissman in diesem Jahr den Medizin-Nobelpreis. Mit ihrer Arbeit legten sie den Grundstein für die Entwicklung der Corona-Impfstoffe.

Zum Abschluss der Nobelpreis-Reihe erklärt Christoph Stampfer vom Lehrstuhl für Experimentalphysik am Mittwoch, 6. Dezember 2023, um 18.30 Uhr im Hörsaal H06, Hörsaalzentrum C.A.R.L., den Chemie-Nobelpreis. Mit seinem Vortrag ,,Quantenpunkte: Bausteine einer Welt, in der Quanten und Alltag aufeinandertreffen" bezieht er sich auf die Forschungen der designierten Chemie-Nobelpreisträger Moungi Bawendi, Louis Brus und Alexei Ekimov. Die in den USA tätigen Forscher entwickelten in den 1980erund 1990er-Jahren wichtige Grundlagen für die Nanotechnologie.

Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Letzte Aktualisierung: 28.11.2023



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