Lilienthal-Gleiter: Blick in ein ,,Wunder der Ingenieurskunst"

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Der Gleiter besteht aus einem Holzgerüst mit Stoffbespannung. Das Video zeigt de
Der Gleiter besteht aus einem Holzgerüst mit Stoffbespannung. Das Video zeigt den Stoff und die Seilumwicklung. Später werden die Weidenholzstöcke mit den Insektenlöchern eingeblendet, die sich blau abzeichnen, weil die Materialdichte in diesen Bereichen gering ist. (Video: Michael Mosch, Airbus Helicopters; Denis Kiefel, Testia-Airbus; Rainer Stössel, Airbus Group Innovations)
Mit seinem innovativen Gleitflugapparat hat Otto Lilienthal vor mehr als 125 Jahren die Grundlage für die moderne Luftfahrt geschaffen. Weltweit sind nur noch vier Exemplare des Normal-Segelapparats erhalten, eines davon befindet sich im Deutschen Museum. Computertomografische Untersuchungen, die Forscher der Technischen Universität München (TUM) zusammen mit der Firma Airbus durchgeführt haben, erlauben erstmals einen Blick ins Innere der Konstruktionsstruktur. Die Bilder sollen Forschern und Restauratoren des Deutschen Museums bei der Konservierung helfen. ,,Der Apparat ist ein Wunder der Ingenieurskunst: extrem leicht gebaut und aus flexiblen Materialien gefertigt, die an den entscheidenden Stellen verstärkt wurden." Wenn Prof. Christian Große , Leiter des TUM-Lehrstuhls für Zerstörungsfreie Prüfung , über Otto Lilienthals Flugapparat spricht, kommt er ins Schwärmen. Der ,,Normal-Segelapparat" besteht aus einem mit Stoff bespannten Holz-Skelett, das eine Spannweite von fast sieben Metern hat. Aus heutiger Sicht bildet die ausgetüftelte Konstruktion die Basis für die weitere Entwicklung der modernen Luftfahrt: So nutzten die Gebrüder Wright die Erkenntnisse Lilienthals, um das erste Motorflugzeug zu bauen.
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