Forschung zur Kindergesundheit bedarf neuer Strukturen

Forschung zur Kindergesundheit bedarf neuer Strukturen. Medizin, Wissenschaft und Politik diskutieren Perspektiven der Gesundheitsforschung Der steigende Bedarf an wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sollte dazu führen, dass die Forschungsaktivitäten im Bereich der Kinderheilkunde jenseits der Gesundheitsforschung für Erwachsene noch stärker intensiviert werden. Wenn die sehr komplexen Einflussfaktoren auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder effektiv erforscht werden und die Erkenntnisse der Krankheitsprävention zugutekommen sollen, bedarf es einer Bündelung der Medizinforschung, bei dem die einzelnen Spezialisten eng zusammenarbeiten. Diese neue Form erfordere eine eigene Struktur, die schlussendlich auch von den bereits bundesweit vorhandenen Potenzialen, die zum Teil ein Ergebnis der exzellenten Forschung der Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung sind, profitiert. Dafür sei die Hilfe des Bundes nötig. Das ist der Tenor der hochkarätig besetzten Veranstaltung "Die Zukunft der Gesundheitsforschung für Kinder und Jugendliche" in der Landesvertretung des Freistaates Sachsen beim Bund. Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange diskutierte dazu mit Otmar D. Wiestler, dem Präsidenten der Helmholtz-Gemeinschaft, mit Fred Zepp, dem ehemaligen Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Kinderund Jugendmedizin e.V., mit Prof. Wieland Kiess, Initiator der LIFE-Child-Studie der Universität Leipzig, mit Martin von Bergen, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ, Leipzig und anderen Fachleuten.
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