Zwischen zwei verdrehten Lagen von Wolframdiselenid (oben) und Molybdändisulfid (unten) bilden sich nach optischer Anregung eine Vielzahl von sogenannten optisch dunklen Exzitonen. Foto: Brad Baxley, Part to Whole, LLC
Zwischen zwei verdrehten Lagen von Wolframdiselenid ( oben ) und Molybdändisulfid ( unten ) bilden sich nach optischer Anregung eine Vielzahl von sogenannten optisch dunklen Exzitonen. Foto: Brad Baxley, Part to Whole, LLC - Forschungsteam beobachtet erstmals Entstehung von -dunklen- Moiré-Interlagen-Exzitonen Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen hat erstmals ein grundlegendes physikalisches Phänomen sichtbar gemacht, das bei der Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie eine Rolle spielt. Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist es gelungen, sogenannte dunkle Moiré-Interlagen-Exzitonen sichtbar zu machen und deren Entstehung mit den Methoden der Quantenmechanik zu erklären. Die Forscherinnen und Forscher zeigen, wie eine in Göttingen neu entwickelte experimentelle Technik, die zeitaufgelöste Impulsmikroskopie, tiefste mikroskopische Einblicke zu diesen technologisch relevanten Fragenstellungen liefert. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature erschienen. Atomar dünne Strukturen aus zweidimensionalen Halbleitermaterialien sind vielversprechende Kandidaten für zukünftige Bauteile in der Elektronik, Optoelektronik und Photovoltaik. Die Eigenschaften dieser Halbleiter können auf faszinierende Weise kontrolliert werden: Wie Legosteine können die atomar dünnen Schichten aufeinandergestapelt werden.
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