Raj Bhayadia, PhD, und Jan-Hennig Klusmann (von links).
Konsortium unter MHH-Beteiligung findet Ribonukleinsäure, die den Therapieerfolg bei Blutkrebs anzeigt und möglicherweise auch als Therapeutikum funktioniert. Winzige Ribonukleinsäure-Moleküle beeinflussen den Krankheitsverlauf bei Leukämie (Blutkrebs) und könnten als Therapeutikum für die personalisierte Krebstherapie genutzt werden. Das haben Wissenschaftler des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) am Universitätsklinikum Frankfurt, der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und des Universitätsklinikums Ulm herausgefunden. Die Ribonukleinsäure-Schnipsel vom Typ miRNA-193b geben den Befehl zur Selbstzerstörung der Leukämiezellen und machen sie wieder empfindlicher für Medikamente. Die Forscher veröffentlichten ihre Erkenntnisse im Journal of Clinical Oncology. Die MHH-Arbeitsgruppe hat Jan-Hennig Klusmann in der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie geleitet, der seit Januar 2018 Direktor der Klinik und Poliklinik für Pädiatrie I des Universitätsklinikum Halle (Saale) ist. Erstautor der Studie ist sein ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter Raj Bhayadia, PhD, der nun Professor Klusmann an das Universitätsklinikum Halle folgt.
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