Eine MHH-Mitarbeiterin, die eine Patientin bei der Lungenfunktionsprüfung motiviert.
Von MHH aus koordinierte Studie ergab: Kombinationstherapie kann Basisdefekt verbessern / Im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine veröffentlicht. Zähflüssig - so werden Körpersekrete bei Mukoviszidose (Cystische Fibrose). Denn bei dieser Erkrankung funktionieren bestimmte Kanäle in Zellwänden nicht und der Strom der Chloridionen ist gestört. Dieser Basisdefekt tritt aufgrund von Mutationen eines bestimmten Gens mit dem Namen CFTR auf. Zu den zahlreichen Folgen zählt, dass die Lunge nicht mehr ausreichend funktioniert und es bei den Betroffenen zu ständigem Husten, Atemnot, Infekten und Entzündungen kommt. Die Symptome dieser Erkrankung können schon relativ gut therapiert werden, aber die Krankheitsursache konnte bisher nur in sehr seltenen Fällen erfolgreich behandelt werden. Doch nun gibt es Hoffnung für die rund 50 Prozent der Mukoviszidose-Patienten in Deutschland, bei denen die Erkrankung ausschließlich an der sogenannten Phe508del-Mutation liegt: Im Jahr 2015 hat die Firma Vertex eine Therapie für diese Mukoviszidose-Patienten entwickelt, die sich aus den Medikamenten Ivacaftor und Lumacaftor zusammensetzt.
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