Mit steigendem Testosteronspiegel wächst die jugendliche Ungeduld
Impulsivität Heranwachsender ist abhängig vom Pubertätsstatus. Jugendliche entscheiden oft impulsiv und gehen immer wieder hohe Risiken ein. Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung hat nun untersucht, welchen Einfluss Testosteron auf jugendliche Entscheidungen hat. Geduld ist nicht ihre Stärke: Oft muss es für Jugendliche sofort sein, auch wenn sich Warten auszahlen würde. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und der Universität von Kalifornien, Berkeley, machen den sprunghaften Anstieg des Testosteronspiegels in der Pubertät für die jugendliche Ungeduld verantwortlich. Sie haben in einer jüngst veröffentlichten Studie erstmals die Rolle von Hormonen bei impulsiven Entscheidungen untersucht. Da Jungen impulsiver sind als Mädchen, konzentrierten sich die Wissenschaftler in ihrer Studie auf die Untersuchung von Jungen im Alter zwischen 11 und 14 Jahren.




