Wie Europa den Begriff der ,,Rasse" erfand

Frauen: Längere Job-Pause führt zu weniger Lust auf Karriere. Frankfurter Sozialforscher legen Ergebnisse einer Studie vor - Veröffentlichung in der neuen Ausgabe von 'American Journal of Sociology' FRANKFURT. Familienpolitik beeinflusst nicht nur das ökonomische Verhalten von Familien, sondern setzt auch deutliche normative Signale, an denen Menschen ihre individuellen Lebensentwürfe orientieren: Je länger Mütter nach der Geburt eines Kindes im Job pausieren, umso stärker verlieren sie das Interesse an der eigenen Karriere: Das können die Soziologen Prof. Markus Gangl und Dr. Andrea Ziefle von der Goethe-Universität Frankfurt jetzt empirisch belegen. Soeben ist in dem international renommierten "American Journal of Sociology" (Jg. Heft 2) ihr Aufsatz "The Making of a Good Woman: Extended Parental Leave Entitlements and Mothers' Work Commitment in Germany" erschienen. In der internationalen Forschung deutete sich bereits an, dass kurze Elternzeiten von bis zu einem oder eineinhalb Jahren, wie sie etwa in Skandinavien üblich sind, zu einer besseren Integration der Mütter in den Arbeitsmarkt führen. Dies steht in deutlichem Gegensatz zu den Erfahrungen in angelsächsischen Ländern, wo Familie überwiegend Privatsache ist.
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