Studie: Soziale Medien sind Fundgrube für Untersuchungen in den Neurowissenschaften
Veröffentlichung von Dr. Dar Meshi vom Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift ,,Trends in Cognitive Sciences" - Soziale Medien sind einer Studie zufolge aufgrund ihrer Verankerung in der modernen Gesellschaft sowie wegen der Durchdringung der Gedankenwelt und der Verhaltensweisen von Menschen eine Fundgrube für Untersuchungen in den Neurowissenschaften. Facebook, Twitter und andere Plattformen seien hilfreiche Werkzeuge für eine große Bandbreite von Forschungsfeldern und für wertvolle Erkenntnisse, heißt es in der Untersuchung, deren Ko-Autor Dr. Dar Meshi am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität forscht. Die Studie wurde in der jüngsten Ausgabe der renommierten Zeitschrift ,,Trends in Cognitive Sciences" veröffentlicht. Kooperationspartner ist Professorin Diana Tamir von der Princeton University in den USA. ,,Neurowissenschaftliche Forschung, die sich auf die sozialen Medien stützt, steckt noch in den Kinderschuhen", sagt der Ko-Autor der Studie, Dr. Dar Meshi. Doch die Zahl an Menschen, die Zeit in den sozialen Medien verbringen, sei enorm; schon jetzt hielten sich viele Menschen mehrere Stunden am Tag in den sozialen Medien auf. Dadurch würden die Online-Umgebung zunehmend wertvoll auch für wissenschaftliche Studien, denn sie ließen Rückschlüsse auf soziale Interaktionen der Nutzer zu.

