Bronzezeitliche Handelsrouten in Mesopotamien rekonstruiert

Die Ebene von Jiroft - fruchtbare Oase einer frühen Hochkultur im Iran. Foto:
Die Ebene von Jiroft - fruchtbare Oase einer frühen Hochkultur im Iran. Foto: Peter Pfälzner
Tübinger und iranische Forscher entdecken Siedlungen und Rohstoffvorkommen im Iran, die die Verbindungen zwischen alten Hochkulturen erklären könnten. Die imposanten Statuen akkadischer und sumerischer Herrscher aus dem dritten Jahrtausend vor Christus kennen viele Menschen aus dem Louvre und anderen Museen. Sie sind eindrucksvolle Zeugen der mesopotamischen Stadtstaaten und Reiche der Bronzezeit. Doch die Herkunft des schwarze Dioritund Gabbrogesteins, aus dem die Statuen gemeißelt wurden, gibt Rätsel auf. In Mesopotamien, das zum größten Teil dem Gebiet des heutigen Irak und dem Nordosten Syriens entspricht, und der näheren Umgebung gab es keinerlei passende Steinvorkommen. Folglich musste das Material über entfernte Handelspartner in die bronzezeitlichen Staaten Mesopotamiens gelangt sein. Aber mit welcher Region wurde dieser Handel getrieben? Und wie wurden die riesigen Steinblöcke nach Mesopotamien gebracht?   Ein Team von Archäologen des Sonderforschungsbereichs 1070 RessourcenKulturen der Universität Tübingen geht im Rahmen des Projekts ,,South-of-Jiroft Archaeological Survey" in Kooperation mit dem Iranian Center of Archaeological Research (ICAR) diesen Fragen auf den Grund.
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