Fehlende Impulskontrolle hindert Kinder am fairen Teilen

Faires Teilen im Grundschulalter ist leichter gesagt als getan: Denn  Kindern ma
Faires Teilen im Grundschulalter ist leichter gesagt als getan: Denn Kindern mangelt es lange an den entsprechenden neuronalen Voraussetzungen, da sich eine für die Verhaltenskontrolle wichtige Hirnregion erst sehr spät voll entwickelt.
Die späte Entwicklung des präfrontalen Kortex erklärt, wieso es Kindern so schwer fällt, egoistische Impulse zu unterdrücken. Wenn Kinder nicht fair miteinander teilen, liegt das nicht unbedingt an mangelnder Einsicht. Dass Fairness und Großzügigkeit vorteilhaft sein können, verstehen sie bereits früh. Doch wie Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften herausgefunden haben, fehlt es ihnen lange an den neuronalen Voraussetzungen, um auch entsprechend handeln zu können. Da sich eine für die Verhaltenskontrolle wichtige Hirnregion, der präfrontale Kortex, erst sehr spät voll entwickelt, ist faires Teilen noch im Grundschulalter leicht gesagt, doch schwer getan. Das neue Wissen könnte helfen, bisherige pädagogische Strategien zur Förderung prosozialen Verhaltens von Kindern zu optimieren. Das Aufteilen von Besitztümern ist in jeder Gemeinschaft ein essenzielles, wenn auch konfliktträchtiges Thema.
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