Robert Wille, für Design Automation
Robert Wille, für Design Automation Interview mit Robert Wille zur Software von Quantencomputern. Die meisten von uns benutzen Software-Anwendungen fast täglich, um beispielsweise E-Mails zu schreiben oder im Internet zu surfen. Doch wie sehen zukünftig Programme aus, wenn neue Technologien wie Quantencomputer Einzug halten? Prof. Robert Wille und sein Team entwickeln schon heute die Software für morgen - und heißen im Oktober hierzu das ,,Who's is Who" der Software Community zu einem Austauschforum willkommen. Im Interview erklärt er, worum es dabei geht und was den Forschungsstandort München so einzigartig macht. Was macht einen Quantencomputer im Unterschied zu einem herkömmlichen Computer aus? Bei den bisherigen, digitalen, Computern funktionieren alle Programme basierend auf den binären Zuständen 0 und 1. Das ergibt sich, weil es sich bei diesen Rechnern um elektronische Systeme handelt, bei denen Informationen mithilfe der beiden Zustände ,,Strom an" (eben 1) und ,,Strom aus" (eben 0) verarbeitet werden. Quantencomputer hingegen nutzen quantenmechanische Objekte, beispielsweise Ionen oder Photonen. Dabei kommen die Gesetze der Quantenmechanik ins Spiel, die neben den beiden Zuständen 0 und 1 noch sogenannte Superpositionen erlauben - also Zustände die gewissermaßen 0 und 1 gleichzeitig repräsentieren. Mit diesen (und weiteren) Eigenschaften lassen sich in Zukunft bestimmte Probleme lösen, die wir aufgrund der enormen Komplexität mit bisherigen Rechnern nicht ,,geknackt" bekommen haben. Was kann man sich unter einer Software für Quantencomputer vorstellen?
TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT
And extend your reading, free of charge and with no commitment.