Meilenstein beim Schutz der weltweiten Sojabohnenernte erreicht

RWTH-Forscher veröffentlichen Ergebnisse zum Genom eines aggressiven Schadpilzes in der renommierten Zeitschrift ,,Nature Communications" Seit 2004 suchen Forscherteams des Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie der RWTH Aachen nach Strategien, um die weltweite Sojabohnenernte vor dem Schadpilz Phakopsora pachyrhizi zu schützen. Der aggressive Erreger verursacht eine Krankheit, die aufgrund ihrer Herkunft und ihres Erscheinungsbildes Asiatischer Sojabohnenrost genannt wird. Die Schadwirkung des an sich schon sehr aggressiven Pilzes wird durch den Klimawandel noch verstärkt. Dies kann zu verheerenden Ernteausfällen beim Sojabohnenanbau führen, der für die globale Nahrungsmittelsicherheit unverzichtbar ist. Ziel der beiden Aachener Gruppen, die jeweils von den Professoren Ulrich Schaffrath und Uwe Conrath geleitet werden, ist die Bekämpfung des Erregers auf der Grundlage einer umfassenden Kenntnis der Mechanismen, die den Krankheitsverlauf begünstigen oder auch aufhalten. ,,Mit der Entschlüsselung des Genoms dieses Pilzes, das mit einer Größe von 1,25Gb zu den größten bislang sequenzierten Pilzgenomen zählt, ist ein Meilenstein für die Entwicklung zukünftiger Bekämpfungsstrategien erreicht", betont Schaffrath. ,,Auf dem Weg zu dieser Entdeckung mussten wir große Hindernisse Überwinden.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience