Im Widerstand gegen die sozialistische Wehrerziehung

Theologen suchen Interviewpartner, die sich in den 1960er Jahren in der DDR gegen die Wehrerziehung gewehrt haben Sie haben schlechte Erfahrungen in Bezug auf die Wehrerziehung in der DDR gemacht? Ihre Mitschüler oder die Lehrer haben Sie als Christin oder Christ ausgegrenzt? Sie mussten autoritäre Aussprachen durch den Direktor oder andere Leitungspersonen in der Polytechnischen Oberschule oder der EOS über sich ergehen lassen? Dann sind Sie die pas­sende Person für ein Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Kirchengeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Im Rahmen des Forschungsprojektes ,,Diskriminierung von Christen in der DDR" werden Zeit­zeugen gesucht, die bereit sind, über ihre Erfahrungen mit dem Fach Wehrerziehung Inter­views zu geben. Die Kirchenhistoriker Christopher Spehr und Roland M. Leh­mann suchen insbesondere Personen, die zwischen 1946 und 1954 geboren wurden und in den Bezirken Erfurt, Gera und Suhl gelebt haben. Wir wollen auch Lehrkräfte befragen, wie sie den Umgang mit Diskriminierungen erlebt haben ", sagt Christopher Spehr. Wer an der Befragung teilnehmen möchte, kann sich mit der Historikerin Anita Henneberger in Verbin­dung setzen, die sich diesem Forschungsschwerpunkt speziell widmet, 942736 oder E-Mail an: anita.henneberger@uni-jena.de. Das Forschungsprojekt ,,Diskriminierung von Christen in der DDR. Dargestellt am Beispiel von Bausoldaten, Totalverweigerern und Jugendlichen im Widerstand gegen die Wehrerziehung in den 1960er Jahren" Externer Link wurde Anfang 2020 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena einge­richtet.
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