DFG verlängert Förderung für Sonderforschungsbereich/Transregio
RWTH Aachen ist eine der erfolgreichen Hochschulen - - Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung für den Sonderforschungsbereich/Transregio (TRR) ,,Phänomenologische Elementarteilchenphysik nach der Higgs-Entdeckung" verlängert. Hier forschen seit Januar 2019 die RWTH Aachen, das Karlsruher Institut für Technologie und die Universität Siegen. Auch die Universität Heidelberg ist beteiligt. Die Sprecherfunktion für Aachen liegt bei Professor Michael Krämer vom Lehrstuhl für Theoretische Physik E. Mit der Entdeckung des Higgs-Teilchens im Jahr 2012 ist das Standardmodell der Teilchenphysik - die Quantentheorie der fundamentalen Bausteine der Materie und deren Wechselwirkungen - vermeintlich komplett. Das Standardmodell beantwortet allerdings nicht alle grundlegenden Fragen: Weder kann die am langsten bekannte fundamentale Kraft, die Gravitation, in die Quantentheorie eingebettet werden, noch erklärt das Standardmodell kosmologische Phänomene wie die Existenz der ,,Dunklen Materie" oder der ,,Dunklen Energie". Das Standardmodell der Teilchenphysik ist daher unvollständig und muss durch eine Übergeordnete Theorie ersetzt werden. Der Large Hadron Collider (LHC) am Europäischen Forschungszentrum CERN in Genf sucht in der Kollision hochenergetischer Protonenstrahlen nach neuen Phänomenen jenseits des Standardmodells.



