„A Midsummer Night’s Dream“

Es ist, was es ist, sagt die Liebe, so heißt es bei Erich Fried. Ein Satz, mit dem weder Elfenherrscher Oberon noch der Athener Herzog Theseus gerade etwas anfangen können. Ersterer befindet sich im erbitterten Streit mit seiner besseren Hälfte Titania um ein menschliches Wechselbalg. Während im Feenreich der Haussegen schief hängt, sieht es in der Menschenwelt von Athen nicht besser aus: Von Theseus vor die Wahl zwischen Zwangsehe, Kloster oder Tod gestellt, flieht die schöne Hermia mit ihrem Geliebten Lysander durch den Wald; verfolgt von dem ihr aufgedrängten Bräutigam Demetrius und dessen Verflossener Helena, die sich wider alle Vernunft an ihn klammert. Die Flucht aus der Welt der Menschen, in der die Liebe durch Gewalt und Gesetz geregelt wird, führt Fliehende und Verfolger mitten hinein in den Zwist der Feen, wo sie Opfer der Streiche Oberons und dessen Gehilfen Puck werden, die gerade mit Hilfe einer magischen List Titanias Widerstand brechen wollen. Eher unfreiwillig mit von der Partie ist dabei der exaltierte Weber Bottom mit seiner Laienschauspieltruppe, der das Ziel eines von Pucks speziellen Streichen wird. In William Shakespeares Geschlechterkampf "A Midsummer Night's Dream" prallen zwei Welten aufeinander.
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