Forscher untersuchen Immunreaktionen bei COVID-19 und Zytokin-Sturm-Syndromen

Nur scheinbar ähnlich: Forschungsgruppe nimmt Immunreaktionen bei COVID-19 und Zytokin-Sturm-Syndromen unter die Lupe - Pandemiebedingt auf Abstand, ansonsten aber in enger Kooperation (v.l.n.r. Dr. Christoph Kessel, Dr. Richard Vollenberg (Med B), Prof. Dirk Föll und Phil-Robin Tepasse (Med B) (Foto: WWU/S. Marschalkowski) Münster (mfm/sw) - Die Impfkampagne läuft, doch die Behandlung stockt: Die Rede ist - natürlich - vom Corona-Virus. Die Entwicklung verbesserter Behandlungsformen für COVID-19-Patienten erweist sich als schwierig. Schwere Krankheitsverläufe können mit ausgedehnten und teils langanhaltenden Entzündungen im Körper einhergehen - darin ähnelt die Krankheit den Zytokin-Sturm-Syndromen. Bei diesen produziert das Immunsystem zu viele Entzündungssignale; die Folge kann Organversagen oder sogar der Tod sein. Worin Zytokin-Sturm-Syndrome und durch COVID-19 ausgelöste Entzündungsreaktionen übereinstimmen - und worin sie sich unterscheiden - hat jetzt eine Arbeitsgruppe der Universität Münster untersucht und die Erkenntnisse publiziert.
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