Soziales Umfeld prägt männliche Meerschweinchen während der Adoleszenz: Münstersche Verhaltensbiologen zeigen: Anpassungen von Hormonstatus und Verhalten steigern den Fortpflanzungserfolg

Meerschweinchen 
		 - WWU/Dirk Loddenkemper
Meerschweinchen - WWU/Dirk Loddenkemper
Die Zeit des Heranwachsens zwischen Kindheit und Erwachsenenalter - die Adoleszenz - ist bei Säugetieren und Vögeln eine Phase, in der der Organismus tief greifende Veränderungen durchläuft. Verhaltensbiologen der Universität Münster haben nun bei männlichen Meerschweinchen gezeigt, dass die Umweltbedingungen in dieser Zeit das Verhalten der Tiere formen - und zwar so, dass die Tiere an die soziale Umwelt, in der sie leben, besser angepasst sind. Grundlage sind Veränderungen von hormonellen Mechanismen. Die Studie ist online im Fachmagazin "Proceedings of the Royal Society of London B" veröffentlicht. Forscher wissen seit Längerem, dass die soziale Umwelt während der Adoleszenz einen erheblichen Einfluss darauf hat, wie sich männliche Meerschweinchen im späteren Leben verhalten. Männchen, die während dieser Zeit nur mit einem Weibchen aufgewachsen sind, sind fremden Männchen gegenüber beispielsweise besonders aggressiv. Die münsterschen Wissenschaftler prüften nun, ob derartige Verhaltensänderungen eine evolutionäre Anpassung sind.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience