Ein Taucher verpflanzt Seegras für ein Experiment.
Foto: T. Reusch, IFM-GEOMAR
Forscher aus Münster und Kiel veröffentlichen Studie zur Reaktion von Seegräsern auf hohe Temperaturen. Eine Hitzewelle wird in den Genen sichtbar - zumindest bei Seegras. Das haben Forscher der Universitäten Kiel und Münster in einem Laborversuch nachgewiesen. Dazu haben sie Populationen des Großen Seegrases (Zostera marina ) aus Nord- und Südeuropa untersucht und die Reaktionen der Pflanzen auf eine Hitzewelle analysiert. Die Pflanzen aus dem Norden zeigten dabei Symptome nachhaltiger Schädigungen. Dass der Klimawandel dramatische Auswirkungen auf Pflanzen, Tiere und ganze Ökosysteme hat, ist mittlerweile etabliertes biologisches Wissen. Doch welche Mechanismen liegen dem zugrunde, wo setzen die schädigenden Effekte ein, und welche Konsequenzen hat er für Ökosysteme? Das Seegras eignet sich besonders gut, um diese Fragen zu untersuchen.
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