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Westfälische Wilhelms-Universität Münster
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Physik - Sport - 27.06.2016
Dunkle Materie gesucht
An diesem Tag im Frühjahr ist der Himmel über dem Gran-Sasso-Gebirge in Italien strahlend blau. Prof. Christian Weinheimer vom Institut für Kernphysik sitzt mit zwei Doktoranden und einem Postdoktoranden in einem Kleinbus des Gran-Sasso-Nationallabors. Das Fahrzeug rollt über die Autobahn A24 in Fahrtrichtung Teramo, gen Nordost.
Physik - 22.06.2016
Fundamentale Teilcheneigenschaften sichtbar gemacht
Effekte der Quantenphysik sind schwer fassbar. Einem Team von Physikern um Cornelia Denz vom Institut für Angewandte Physik der WWU ist es jedoch nun gelungen, bestimmte quantenphysikalische Effekte zu simulieren und sichtbar zu machen - mit Licht. In einem speziellen photonischen Gitter breitet sich das Licht nach den Gesetzmässigkeiten jener Wellenfunkionen aus, die in der Quantenphysik die Rotation von Teilchen beschreiben - den Spin.
Biowissenschaften - 14.06.2016
Mit Kalzium gegen Sonnenbrand
Die beteiligten Wissenschaftler aus Münster mit einem symbolischen Modell ihres Forschungsobjektes - einer Algenzelle mit Sonnenschirm. V. l. Philipp Gäbelein, Ana Karina Hochmal, Michael Hippler, Karen Sinzigs, Martin Scholz und Stefan Schulze; Christian Fufezan fehlt auf dem Foto. Ohne Sonnenlicht sähe das Leben auf der Erde völlig anders aus, denn die meisten Lebewesen hängen direkt oder indirekt davon ab.
Physik - Chemie - 27.04.2016

Wie können große Datenmengen in Zukunft gespeichert werden? Und wie lassen sich Daten effizienter und schneller verarbeiten? Eine mögliche Lösung könnten molekulare Magnete sein, die als digitale Speichereinheiten dienen. Mit ihrer Hilfe ließen sich extrem hohe Datendichten erreichen. Deshalb forschen Physiker, Chemiker und Materialwissenschaftler intensiv an den magnetischen Eigenschaften von komplexen Molekülen.
Umwelt - Wirtschaft - 21.04.2016

Energieerzeuger, Stromnetze und Verbraucher müssen in Zukunft immer stärker vernetzt sein, um zum Beispiel die Herausforderungen der Energiewende zu bewältigen. Um die Potenziale dieser Entwicklung zu nutzen und die Digitalisierung der Energiewirtschaft wissenschaftlich zu begleiten, haben die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) und die Technische Hochschule (TH) Köln die Forschungsgruppe "SmartEnergy NRW" gegründet.
Physik - Informatik - 19.04.2016
Für schnellere Computerchips
Die Informationsübertragung durch Licht ist längst Alltag. Glasfaserkabel übertragen als Lichtwellenleiter beispielsweise Telefonund Internetsignale. In Zukunft soll Licht auch in Computerchips genutzt werden, um Informationssignale schnell und effizient zu übertragen. Wissenschaftler haben nun gezeigt, dass sich winzige Röhrchen aus Kohlenstoff als sogenannte On-Chip-Lichtquelle für die Informationstechnologie von morgen eignen, wenn man im Nanomassstab strukturierte Wellenleiter nutzt, um passende Lichteigenschaften zu erzeugen.
Pädagogik - 11.04.2016
Forscher untersuchen Wirkung von Arbeitsmarkt-Programmen
Von der Schule in den Beruf - das klappt nicht immer. Ein Problem: Europaweit verlassen durchschnittlich zwölf Prozent der jungen Menschen zwischen 18 und 24 Jahren das Bildungswesen ohne die notwendigen Qualifikationen für einen erfolgreichen Übergang ins Erwerbsleben, im südlichen und südöstlichen Europa sind es sogar weit mehr.
Biowissenschaften - Gesundheit - 29.03.2016
Unter Krankenhaus-Hygienikern gefürchtet
Wissenschaftler aus Münster und Nottingham entschlüsseln Bakterien-Enzym / Möglicher Therapieansatz gegen Infektionen mit Krankenhauskeimen Sogenannte Krankenhauskeime treiben Medizinern und Hygiene-Experten die Sorgenfalten auf die Stirn, denn diese Bakterien können für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem zur Gefahr werden.
Biowissenschaften - Umwelt - 21.03.2016
Gras und Blüten von nebenan
Die Acker-Witwenblume (Knautia arvensis) zeigt ausgeprägte genetische Unterschiede zwischen Nordund Süddeutschland und zusätzlich noch regionale Anpassung. Bunte, nicht zu intensiv genutzte Wiesen sind ein wertvoller Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Doch vielerorts sind sie selten geworden. Um wieder mehr solcher Grasund Kräuterwelten zu schaffen, muss man die entsprechenden Pflanzen normalerweise einsäen.
Astronomie & Weltraum - 17.03.2016
WWU-Planetologen liefern erste Forschungsergebnisse über Meteorit
In Oberösterreich und Bayern beobachteten aufmerksame Bürger am 6. März 2016 ein auffälliges Lichtschauspiel am Abendhimmel - Medien berichteten von einer "Feuerkugel", die von einem in der Erdatmosphäre teilweise verglühenden Meteoriten verursacht worden war. Inzwischen sind Bruchstücke dieses Meteoriten gefunden worden.
Chemie - 14.03.2016
Speed-Dating für den Katalysator
In der chemischen Forschung ist es häufig so: Ein Wissenschaftler hat eine Idee, wie eine für einen bestimmten Zweck geeignete chemische Verbindung aussehen könnte - und er versucht, Reaktionen zu entwickeln, um das besagte Produkt herzustellen. Manchmal muss er hierzu unzählige Varianten möglicher Reaktionen testen.
Biowissenschaften - Gesundheit - 01.03.2016

Bakterielle Infektionen können schwerwiegende Folgen haben - beispielsweise, wenn die Mikroorganismen eine künstliche Herzklappe oder eine andere Prothese besiedeln. Ein Problem besteht vor allem dann, wenn die Bakterien gegen mehrere Antibiotika resistent sind. Wissenschaftler suchen daher nach neuen Behandlungsmöglichkeiten sowie nach Wegen, um Infektionsherde im Körper zu finden.
Astronomie & Weltraum - Umwelt - 01.03.2016
Vom Staub zu den ersten Planeten
Die Planeten unseres Sonnensystems sind wahrscheinlich aus Zusammenstößen vieler kilometergroßer Körper entstanden, Planetesimale genannt. Wie dieser Prozess ablief, gibt Wissenschaftlern Rätsel auf. Planetologen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben dazu nun neue Erkenntnisse. Sie untersuchten Fragmente des Allende-Meteoriten, der 1969 über Mexiko niederging, nachdem er beim Eintritt in die Erdatmosphäre in zahlreiche Bruchstücke zerborsten war.
Pädagogik - Psychologie - 25.02.2016
Babys erfassen die missliche Lage
Menschen helfen einander - im Idealfall jedenfalls. Dass schon neun bis 18 Monate alte Säuglinge und Kleinkinder verstehen, wenn andere Hilfe benötigen, zeigt eine neue Studie, welche die Entwicklungspsychologen Moritz Köster und Joscha Kärtner der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) gemeinsam mit Studenten der Universität Osnabrück durchgeführt haben.
Mathematik - 19.02.2016

Zerknülltes Papier und Romanesco-Blumenkohl haben eines gemeinsam: Sie weisen eine fraktale Form auf. "Wissenschaftler diskutieren schon lange, ob auch die Wölbungen unseres Grosshirns eine fraktale Form haben", erklärt Dr. Marc de Lussanet, Forscher an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU).
Biowissenschaften - Gesundheit - 03.02.2016
Wenn Zellen die Luft ausgeht, geht ein Licht an
Bei normaler Sauerstoffversorgung ist der neu entwickelte Reporter der münsterschen Wissenschaftler inaktiv, im Mikroskop sind daher nur wenige Zellen zu erkennen (links). Bei Sauerstoffunterversorgung lässt der Reporter die betroffenen Zellen grün aufleuchten (rechts). Für Zellen ist Sauerstoff überlebensnotwendig.
Biowissenschaften - Umwelt - 28.01.2016
Kein Weg zurück an Land
Das "Gewöhnliche Seegras" ist für viele Ökosysteme eine sehr bedeutsame Pflanze: Seegras-Wiesen schützen beispielsweise den Meeresboden und die Küsten vor Erosion und dienen als Nahrungsquelle sowie als Versteck für viele Fische und Kleintiere. Für Evolutionsbiologen besonders interessant: Seegräser sind die einzigen Blütenpflanzen, die von Land aus das Meer besiedelt haben.
Biowissenschaften - Umwelt - 27.01.2016
"Lebende Zäune" für mehr Biodiversität
Ob Brasilien, Kolumbien oder Venezuela: Wo einst dichter Regenwald stand, ist vielerorts kaum noch ein Baum zu sehen. Vor allem für Plantagen und Weideland muss immer mehr Wald weichen. Was übrig bleibt, sind nicht zusammenhängende, von Nutzflächen durchschnittene Waldgebiete - für die betroffenen ökosysteme eine Katastrophe.
Biowissenschaften - Physik - 18.01.2016
Blutkörperchen in Aktion
In Experimenten und Computersimulationen haben die Forscher rote Blutkörperchen wieder und wieder deformiert, sie "zappeln" lassen und ihr Verhalten analysiert. Drei winzige Kugeln halten die Zellen dabei fest, während mit Hilfe einer vierten Kugel die Bewegungen der Zellmembran gemessen werden. Die "Hülle" der Blutkörperchen besteht aus einer Lipid-Doppelschicht und einem Zellskelett; aktive Kräfte, verursacht z.B. durch eine Ionenpumpe, bewegen Membran (rote Pfeile) und Flüssigkeit (grüne Pfeile) lokal in entgegengesetzten Richtungen.
Gesundheit - Chemie - 28.12.2015
Das Geheimnis der richtigen Zubereitung
Für die Entdeckung zweier Naturstoffe erhielten drei Forscher im Dezember den Nobelpreis für Medizin: William C. Campbell und Satoshi Omura teilen sich eine Hälfte des Preises für die Entwicklung eines Wirkstoffes gegen Fadenwürmer. Die Chinesin Youyou Tu wurde mit der anderen Preishälfte für ihre Entdeckung eines pflanzlichen Wirkstoffes gegen Malaria geehrt.











