Warum das Gehirn nicht gefaltet ist wie ein zerknülltes Blatt Papier

Das menschliche Gehirn ... 
		 © Illustration: Colourbox.de/Somkiat Fakmee
Das menschliche Gehirn ... © Illustration: Colourbox.de/Somkiat Fakmee
Zerknülltes Papier und Romanesco-Blumenkohl haben eines gemeinsam: Sie weisen eine fraktale Form auf. "Wissenschaftler diskutieren schon lange, ob auch die Wölbungen unseres Grosshirns eine fraktale Form haben", erklärt Dr. Marc de Lussanet, Forscher an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). Die Experten wollen wissen, wie die Hirnfalten entstehen, um das Gehirn, seine Entwicklung und mögliche Störungen zu verstehen. Vor diesem Hintergrund fand eine im Sommer 2015 im Wissenschaftsmagazin "Science" veröffentlichte Studie zur Faltung des Gehirns in den bundesweiten Medien Beachtung. Die brasilianischen Forscher Bruno Mota und Suzana Herculano-Houzel hatten gezeigt, nach welchen mathematischen Gesetzmässigkeiten die Hirnrinde gefaltet ist. Ihre Berechnungen sahen sie auch als Beleg dafür, dass die Faltung einer fraktalen Form entspricht. "Die Rechnung ist falsch", sagt jetzt Marc de Lussanet.
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