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Max-Planck-Gesellschaft
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Biowissenschaften - Gesundheit - 15.09.2022

Forschende entdecken gemeinsame Evolutionsgeschichte von Darmmikroben und ihren menschlichen Wirten Das menschliche Darmmikrobiom umfasst Tausende verschiedener Bakterien und Archaeen, die sich zwischen Populationen und Individuen stark unterscheiden. Jetzt entdeckten Forschende des Max-Planck-Instituts für Biologie in Tübingen die gemeinsame Evolutionsgeschichte von Darmmikroben und ihren menschlichen Wirten: Die Mikroorganismen haben sich über Hunderttausende Jahre lang im menschlichen Darm parallel zum Menschen entwickelt.
Umwelt - 12.09.2022

In Australien wetteifern Kakadus und Menschen um den Zugang zu Müll Die Bewohner im Süden Sydneys liefern sich seit Langem einen Wettstreit um Müll: Die Menschen wollen ihn wegwerfen, die Kakadus ihn fressen.
Biowissenschaften - 08.09.2022

Durch die Veränderung einer einzigen Aminosäure ist die Gehirnevolution anders verlaufen Obwohl Neandertaler und moderne Menschen ähnlich große Gehirne haben, war bislang wenig darüber bekannt, ob sich die Gehirne darin unterscheiden, wie viele Nervenzellen sie während der Gehirnentwicklung bilden.
Umwelt - 05.09.2022

Einer Studie zufolge reduziert ein einstündiger Spaziergang in der Natur die mit Stress verbundene Gehirntätigkeit Nach einem 60-minütigen Spaziergang in der Natur nimmt die Aktivität in Gehirnregionen ab, die an der Stressverarbeitung beteiligt sind. Dies ist das Ergebnis einer kürzlich von der Lise-Meitner-Gruppe Umweltneurowissenschaften am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung durchgeführten Studie.
Chemie - Umwelt - 02.09.2022

Menschen bilden ein eigenes Oxidationsfeld und verändern die Chemie der Raumluft Wir verbringen typischerweise 90 Prozent unserer Zeit in Innenräumen. Dort sind wir von einem unsichtbaren Molekülcocktail umgeben: Wände, Böden und Möbel gasen aus, beim Kochen oder Putzen entweichen chemische Stoffe in die Luft und je nach Umgebung gelangen auch Schadstoffe von außen nach innen.
Umwelt - Geowissenschaften - 02.09.2022

Sauerstoffarme Meeresregionen wurden in vergangenen Warmzeiten offenbar kleiner Eine paläoklimatologische Studie eines internationalen Teams um Forschende des Max-Planck-Institutes für Chemie kommt zu dem Schluss, dass sauerstoffarme Gebiete in den Meeren in langen Warmzeiten der Vergangenheit schrumpften.
Astronomie & Weltraum - Physik - 25.08.2022
Kohlendioxid in der Atmosphäre eines Exoplaneten
Das James-Webb-Teleskop ermöglicht Einblicke in die Zusammensetzung und Entstehung von Planeten außerhalb unseres Sonnensystems Mit Hilfe des James-Webb-Weltraumteleskops (JWST) hat ein internationales Team von Astronomen, darunter Laura Kreidberg vom Max-Planck-Institut für Astronomie, Infrarotlicht gemessen, das durch die Atmosphäre eines heißen Gasriesen in 700 Lichtjahren Entfernung gefiltert wurde.
Agronomie & Lebensmittelingenieur - Biowissenschaften - 18.08.2022

Spechte erkennen Süßes, doch der auf Ameisen spezialisierte Wendehals hat die Fähigkeit, Zucker zu schmecken, wieder verloren Viele Säugetiere mögen Süßes. Vögel haben jedoch ihren Süß-Rezeptor im Laufe der Evolution verloren. Kolibris und Singvögel funktionierten darauf unabhängig voneinander ihren Umami-Geschmacksrezeptor um, um Zucker zu schmecken.
Biowissenschaften - Umwelt - 11.08.2022

Die Nachtfalter nutzen ähnlich hochentwickelte Flugstrategien wie Wirbeltiere Viele Fluginsekten wandern saisonal und legen dabei teils gewaltige Strecken zurück. Insekten sind damit die kleinsten fliegenden Wandertiere der Erde, und doch können sie selbst bei ungünstigen Windverhältnissen vollkommen gerade Flugbahnen einhalten - das ergab eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie und der Universität Konstanz.
Biowissenschaften - 04.08.2022

Ein Drittel des Pavian-Erbguts stammt von einer nah verwandten Art Jüngste genetische Analysen von wildlebenden Pavianen im Süden Kenias zeigen, dass die meisten in ihrer DNA Spuren einer Hybridisierung tragen. So besteht etwa ein Drittel ihres Erbguts aufgrund von Kreuzungen aus Genen einer anderen, eng verwandten Art.
Gesundheit - Biowissenschaften - 04.08.2022

Bei frontotemporaler Demenz können dieselben Netzwerke im Gehirn betroffen sein wie bei Schizophrenie Forscher verglichen erstmals Schizophrenie und frontotemporale Demenz, Erkrankungen, die beide in den frontalen und Schläfenlappen-Regionen des Gehirns verortet werden. Diese Idee geht auf Emil Kraepelin zurück, der 1899 den Begriff der ,,Dementia praecox" prägte, um den fortschreitenden geistigen und emotionalen Verfall junger Patienten zu beschreiben.
Gesundheit - 02.08.2022

Der Impfstoffkandidat VPM1002 zeigt in einer Studie mit HIV- und nicht HIV-exponierten Neugeborenen seine Sicherheit Keine andere Infektionskrankheit tötete bislang mehr Menschen als Tuberkulose. Derzeit ist nur ein einziger Impfstoff verfügbar, um schwere Verläufe zu verhindern: Bacillus Calmette Guérin (BCG).
Umwelt - 01.08.2022

Bantu sprechende Menschen haben bereits vor 4. Jahren den dichten zentralafrikanischen Regenwald durchquert Mithilfe von neuen computergestützten Methoden und linguistischen Datensätzen zu mehr als 400 Bantu-Sprachen ist es Forschenden des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der Universität Auckland (Neuseeland) gelungen, historische Migrationsrouten zu rekonstruieren.
Biowissenschaften - 29.07.2022

Gehirn-Stammzellen des modernen Menschen machen weniger Fehler bei der Verteilung ihrer Chromosomen auf die Tochterzellen Neandertaler waren die engsten Verwandten des modernen Menschen. Der Vergleich mit ihnen kann daher wesentliche Einblicke in die Einzigartigkeit des heutigen Menschen geben, zum Beispiel in Bezug auf die Entwicklung des Gehirns.
Physik - Chemie - 28.07.2022

Eine neue Methode, um Gase aus polaren Molekülen bis nahe dem absoluten Nullpunkt abzukühlen, ebnet den Weg, um Quanteneffekte exotischer Materieformen zu untersuchen Forscher am Max-Planck-Institut für Quantenoptik haben eine neuartige Kühltechnik für molekulare Gase entwickelt, die es ermöglicht, polare Moleküle bis auf wenige Nanokelvin zu kühlen.
Biowissenschaften - 28.07.2022

Biene des Meeres: Eine kleine Meerassel hilft bei der Befruchtung von Rotalgen Bis vor Kurzem bestand die Annahme, dass eine Bestäubung durch Tiere ausschließlich Pflanzen an Land vorbehalten ist. Ein internationales Forscherteam hat nun herausgefunden, dass kleine Meereskrustentiere die Vermehrung von Rotalgen fördern, indem sie das Sperma von den männlichen zu den weiblichen Organismen weitertragen.
Astronomie & Weltraum - 28.07.2022

Das James-Webb-Teleskop enthüllt weit entfernte Milchstraßensysteme Dank des ersten wissenschaftlichen Bildes, das diesen Monat vom James Webb Space Telescope (JWST) veröffentlicht wurde, konnte ein internationales Team unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Astrophysik (MPA) ein verbessertes Modell für die Massenverteilung des Galaxienhaufens SMACS J0723.3-7327 erstellen.
Astronomie & Weltraum - Physik - 25.07.2022

Astronomen simulieren physikalische Prozesse im interstellaren Medium von Galaxien zur ,,kosmischen Mittagszeit" für zukünftige SKAO-Beobachtungen Ein internationales Forscherteam hat nachgewiesen, dass das Square Kilometer Array Observatory (SKAO) in der Lage ist, Radioemissionen von normalen Spiralgalaxien im frühen Universum zu erkennen.
Agronomie & Lebensmittelingenieur - 19.07.2022
Es geht um die Wurst
Die Wahl der richtigen Proteine kann das Mundgefühl vegetarischer Würste verbessern Der richtige Knack der Wurst ist nicht zuletzt eine Sache der Physik. Ein Team des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung in Mainz hat untersucht, wie die Eigenschaften von pflanzlichen Proteinen das Mundgefühl vegetarischer und veganer Würste beeinflussen.
Sozialwissenschaften - Biowissenschaften - 14.07.2022

Eine Studie zeigt, dass Kinder dank breitem Fokus eigene Lösungswege finden Kinder tun sich mit Konzentrationsaufgaben schwer, sind aber oft gut darin, versteckte ,,Tricks" zu entdecken, um sich die Aufgabe zu erleichtern. Dabei helfen ihnen spontane Strategiewechsel. Das zeigt eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung rund um Lernverhalten von Kindern.










