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Max-Planck-Gesellschaft
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Umwelt - 14.08.2013

Die Erderwärmung könnte sich durch meteorologische Extremereignisse selbst verstärken Wenn der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre steigt, heizt sich die Erde nicht nur auf, auch Wetterextreme wie anhaltende Dürren, Hitzewellen, Starkregen oder extreme Stürme dürften sich häufen. Ob die extremen Klimaereignisse dazu führen, dass Landökosysteme zusätzliches Kohlendioxid freisetzen und somit den Klimawandel verstärken, ist eine der großen offenen Fragen in der Klimaforschung.
Umwelt - Chemie - 14.08.2013

Ein neues Bild vom Kohlenstoffkreislauf in Landökosystemen zeigt, dass Niederschlag dafür ein wichtiger Klimafaktor ist Pflanzen spielen im globalen Klimasystem eine entscheidende Rolle - denn sie saugen das Treibhausgas Kohlendioxid aus der Luft und wandeln es in Kohlenhydrate um. So kann der Kohlenstoff viele Jahre oder sogar Jahrzehnte im Ökosystem gespeichert bleiben, bevor er wieder in CO2 umgewandelt wird und erneut in die Atmosphäre gelangt.
Umwelt - 14.08.2013

Veränderungen in der Kohlendioxid-Menge, die halbtrockene Ökosysteme aufnehmen, verursachen das Auf und Ab im globalen Kohlenstoff-Haushalt Wie Wälder, Savannen, Grasland und andere Landökosysteme den Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre beeinflussen, wird jetzt klarer. Biogeowissenschaftler wissen bereits, dass die Vegetation an Land seit über 50 Jahren mehr Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre aufnimmt, als sie wieder abgibt.
Umwelt - 14.08.2013

Das jährliche Auf und Ab der Kohlendioxid-Konzentration nimmt zu, weil Pflanzen vor allem im Norden durch die Erderwärmung besser wachsen Überall auf der Welt registrieren Messstationen den Anstieg des Treibhausgases Kohlendioxid in der Atmosphäre. In hohen nördlichen Breiten ist allerdings noch ein weiterer Trend zu sehen: Die jahreszeitlichen Schwankungen des Kohlendioxids nehmen bereits seit den 1960er Jahren zu.
Umwelt - Geowissenschaften - 12.08.2013

Moderne Menschen besiedelten Österreich vor etwa 43. Jahren während einer kalten steppenähnlichen Klimaperiode Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Philip Nigst von der University of Cambridge und vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie und Bence Viola am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie hat Steinwerkzeuge untersucht, die sie während einer Neuausgrabung in der Fundstätte der Venus von Willendorf in Österreich entdeckt hatten.
Astronomie & Weltraum - Gesundheit - 12.08.2013
Gen steuert Stammzellen während Muskelregeneration
Prmt5 Gen reguliert Aktivität und Funktion von Muskelstammzellen bei geschädigtem Skelettmuskel Im Vergleich zu vielen anderen Organen hat die Skelettmuskulatur ein hohes Regenerationspotenzial. Bei einer Schädigung des Muskels beginnen zwischen einzelnen Muskelfasern angesiedelte Muskelstammzellen, die auch als Satellitenzellen bezeichnet werden, sich in kürzester Zeit zu teilen und die geschädigten Muskelzellen zu ersetzen.
Biowissenschaften - 08.08.2013

Tübinger Biologen entschlüsseln, wie Pflanzenhormone Wachstumssignale weiterleiten Wenn man verstehen möchte, wie Pflanzen wachsen, dann muss man sich nicht nur auf die Ebene der Moleküle, sondern auf die der Atome hinabbegeben. Michael Hothorn vom Friedrich-Miescher-Laboratorium der Max-Planck-Gesellschaft in Tübingen tut das: Gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe untersucht er bis ins atomare Detail, wie Pflanzenhormone und ihre Rezeptoren zusammenwirken.
Biowissenschaften - Gesundheit - 07.08.2013

Körpereigenes Molekül schützt die Zellen von Rundwürmern vor giftigen Protein-Aggregaten, wie sie auch bei Alzheimer und Parkinson auftreten Während des Alterns neigen Proteine im menschlichen Körper zum Aggregieren - sie verändern ihre Struktur, werden sozusagen "klebrig" und "verklumpen". Ab einem bestimmten Punkt wird diese Proteinaggregation schädlich und überlädt die Zelle, so dass sie nicht mehr normal funktionieren kann.
Biowissenschaften - 07.08.2013

Sehfarbstoff ordnet sich in Doppelreihen an Wissenschaftler des Bonner Forschungszentrums caesar, einem Institut der Max-Planck-Gesellschaft, haben mithilfe der Elektronenmikroskopie aufgeklärt, wie der Sehfarbstoff Rhodopsin in den Stäbchen der Netzhaut angeordnet ist. In der Wissenschaft wurde diese Frage viele Jahre lang kontrovers diskutiert.
Gesundheit - Biowissenschaften - 07.08.2013

Gegenläufige Aktivität eines neuen Nervenzelltyps macht Bewegungssehen selektiv Bewegung trotz Stillstand. Die Illusion der Eigenbewegung entsteht zum Beispiel in einem Imax-Kino, wo sie durch großformatige Filme hervorgerufen wird. Dies ist möglich, da das Gehirn eine Eigenbewegung aus dem Vorbeifließen der Umwelt an den Augen berechnet.
Biowissenschaften - Gesundheit - 07.08.2013

Wissenschaftler beschleunigen Analyse von Nervenverbindungen um mehr als das Zehnfache Die Verbindungen zwischen den Nervenzellen im Gehirn zu entschlüsseln ist ein immenses wissenschaftliches Unterfangen, Konnektomik genannt. Dabei ist die wesentliche Herausforderung die Analyse der durch Elektronmikroskope erfassten Bilddaten.
Astronomie & Weltraum - 05.08.2013

Subaru-Teleskop liefert Bild des Exoplaneten GJ 504 b, der einen sonnenähnlichen Stern umläuft Forscher, unter anderem aus dem Max-Planck-Institut für Astronomie, haben mit dem Subaru-Teleskop auf Hawaii ein Porträt des jupiterähnlichen Planeten GJ 405b aufgenommen - das erste eines Planeten, der einen sonnenähnlichen Stern umkreist.
Biowissenschaften - Gesundheit - 31.07.2013

Deltarasin verhindert den Transport des Krebsproteins KRAS zu der Zellmembran Eines der Hauptziele in der Entwicklung von anti-Krebsmedikamenten ist es, einen Hemmstoff gegen das Krebsprotein KRAS zu finden. Trotz jahrzehntelanger Wirkstoffforschung ist es bisher nicht gelungen, die krebsfördernde Wirkung dieses Proteins zu unterbinden.
Biowissenschaften - Gesundheit - 31.07.2013
Krebsprotein unterwegs zur Zellmembran
KRas pendelt zwischen verschiedenen Membranen innerhalb der Zelle, damit es in ausreichender Menge an seinem eigentlichen Bestimmungsort vorhanden ist Das Krebsprotein KRas ist an der Entstehung verschiedener Krebsformen beteiligt. Mutiertes KRas findet sich beispielsweise in einem Großteil aller Tumorzellen von Bauchspeicheldrüsenkrebs-Patienten.
Astronomie & Weltraum - 30.07.2013

Mit Daten des Weltraumteleskops CoRoT machen Forscher außerdem einen Exoplaneten dingfest Wissenschaftler unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung und der Universität Göttingen haben zweifelsfrei die innere Rotation eines sonnenähnlichen Sterns gemessen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Stern HD52265 etwa 2,3-mal so schnell dreht wie die Sonne und seine Achse um 30 Grad gegenüber der Verbindungslinie zur Erde geneigt ist.
Biowissenschaften - 25.07.2013

Max-Planck-Forscher in Dresden verarbeiten Mikroskopie-Bilder in Echtzeit und projizieren Zebrafische auf Weltkarten Heutige Mikroskope liefern immer schneller immer höher aufgelöste Bilder. Das bringt ein Problem mit sich: Bei jedem Experiment häufen sich Unmengen von Daten an, die irgendwo gespeichert und später ausgewertet werden müssen - bei den neuesten Geräten können es täglich schnell 25 Terabyte sein.
Biowissenschaften - 25.07.2013

MOF-Komplexe steuern genetisches Fair-Play Die Geschlechter vieler Tierarten lassen sich durch die unterschiedliche Zahl von X-Chromosomen unterscheiden. Während Männchen nur ein X-Chromosom besitzen, haben Weibchen zwei Kopien. Daraus entsteht evolutionär der Druck, Mechanismen zu entwickeln, die dieses Ungleichgewicht vermeiden.
Biowissenschaften - Gesundheit - 24.07.2013

Aryl-Hydrocarbon-Rezeptor bindet Bakterientoxine und leitet deren Zerstörung ein Max-Planck-Forscher haben einen völlig neuen Weg entdeckt, wie das Immunsystem Krankheitserreger erkennt. Der Aryl-Hydrocarbon-Rezeptor wurde lange Zeit nur von Pharmakologen und Toxikologen erforscht, weil er Umweltgifte erkennt.
Biowissenschaften - Gesundheit - 19.07.2013

Mit einem zuckerbasierten Nachweis lässt sich das Bakterium Yersinia pestis einfach und treffsicher identifizieren Eine Infektion mit Yersinia pestis , dem Erreger der Pest, lässt sich künftig möglicherweise leichter diagnostizieren als bisher. Wissenschaftler um Peter Seeberger, Direktor am Max-Planck-Institut für Kolloidund Grenzflächenforschung (MPIKG) in Potsdam-Golm und Professor an der Freien Universität Berlin, haben einen einfachen, billigen und zuverlässigen Test für das Bakterium entwickelt.
Biowissenschaften - Gesundheit - 19.07.2013

Für Fertilität zuständige Hirnareale beeinflussen Nervenzellen, die für Regulation des Stoffwechsels verantwortlich sind Schon länger ist bekannt, dass extremes Übergewicht die Fruchtbarkeit einschränkt. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Herzund Lungenforschung in Bad Nauheim haben nun einen Mechanismus identifiziert, der auf einen entgegengesetzten Zusammenhang hinweist.








