Seegräser setzen auch nach ihrem Absterben Methan frei

Seegraswiesen sind weit verbreitet und bedecken insgesamt an die 600.000 Quadrat
Seegraswiesen sind weit verbreitet und bedecken insgesamt an die 600.000 Quadratkilometer weltweit, was etwa der Fläche von Frankreich entspricht. © HYDRA Marine Sciences GmbH
Seegraswiesen sind weit verbreitet und bedecken insgesamt an die 600. Quadratkilometer weltweit, was etwa der Fläche von Frankreich entspricht. HYDRA Marine Sciences GmbH - In Seegraswiesen wird Methan noch Jahrzehnte nach dem Tod der Pflanzen gebildet Seegraswiesen spielen eine wichtige Rolle im Kohlenstoffkreislauf des Meeres und für unser Klima. Einerseits nehmen sie Kohlendioxid auf und speichern es in ihren Sedimenten, andererseits setzen sie das starke Treibhausgas Methan frei. Dabei machen sie es den beteiligten Mikroorganismen einfach: Sie produzieren methylierte Verbindungen, die schnell in Methan umgewandelt werden können - sogar noch lange nach dem Tod der Pflanzen. Forschende des Max-Planck-Instituts für marine Mikrobiologie in Bremen haben nun untersucht, was die Methanproduktion und -freisetzung von Seegraswiesen steuert. Seegräser wachsen weltweit in flachen Küstenregionen gemäßigter und tropischer Meere.
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